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(V.E.G.A.) - Alienforest - A Sick Mind's Hologram

(V.E.G.A.) - Alienforest - A Sick Mind's Hologram
Stil: Tech Black Metal
VÖ: 14. Juli 2008
Zeit: 74:08
Label: Debemur Morti Productions
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/vacuumera

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Da sich die Debemur Morti-Leute Extreme- und Black Metal auf die Label-Fahne geschrieben haben, muss (V.E.G.A.) wohl in den extremen Stall gehören - meint man - wenn man sich die ersten beiden Tracks auf Alienforest - A Sick Mind's Hologram zu Gemüte führt, denn "Willkommen" und "Cocaine" stellen nichts weiter als schräges Electro-Gedöns dar. Mit "Kill Me" fahren die Italiener darauf jedoch ein brachiales Black Metal-Brett, so dass einem erstmal die Kinnlade runterklappt. Verzerrer über allem. Die Stimme von RavniSz gellt darunter hervor und sogar die eine oder andere Gitarren-Melodie bahnt sich den Weg durch die Lärm-Wände.
In "Neongraphite" treffen dann die Electro-Sounds auf die vorherige Gewitterfront, bevor in "Insexinfect" - cooler Songtitel - wieder Vollspeed regiert und die Vocals schön derb gegurgelt die Luft zerschneiden. Ambient-Tonteppiche in "The Gentle Rain" werden (in schöner Abwechslung) durch Schwarzheimer-Kunst (etwa vergleichbar mit einigen Songs auf 1349s Hellfire) in "Plastiktaschen" (ha!) kontrastiert, wobei der Rezensent schon hier einwirft: warum nicht Black in Gänze? Denn die Hochgeschwindigkeitsnummern sind bestimmt nicht von schlechten Eltern und so originell ist der Ansatz Electronica mit Black Metal zu vermengen nun auch nicht. In jener Art geht es weiter "Fish Smokes Satan" (hargh, hargh!) - wirre Synthies und Sprechtext - "Absence" - Knüppelnacht - "Oceanwoods" - dissonate Keys - "Fleish" - Schlachthof, wobei der Track durch exzellente Melodieführungen heraussticht. "Pulseblood Pulse", "(racum Era Gelid Atmosphere)" und "Alienforest" als Rausschmeißer dürfte allen Dark Wavern zusagen, während "Marianne" einem erneut voll auf die corpsegepaintete Fresse gibt.
Ein bisschen Ratlosigkeit macht sich breit, besieht man den Output als Ganzes. Dieser ständige Stilbruch, der hier zum Prinzip erhoben wird zeigt zwar, dass sich die Band in verschiedenen Gefilden heimisch fühlt - und in diesen auch souverän agiert -, aber letztlich bleibt die Unentschiedenheit als Negativum hängen. Produktion passt soweit und da sowohl Cover als auch die Namen der Stücke, sowie die Arrangements der schwarzmetallischen Kost, davon zeugen, dass (V.E.G.A.) nach Kunst streben und dieses auch zur Vermittlung gelangt, reicht es zu knappen vier Punkten. Is' aber definitiv nix für zart besaitete Seelchen ...

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4 von 6 Punkten

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