12 Headbänga online
17.07.2020 Raygun Rebels
18.07.2020 Ausverkauft
24.07.2020 Grand Massive
25.07.2020 May The Tempest
01.08.2020 Revel In Flesh
13.08.2020 Nekrovault
Reviews (10146)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Von Branden

Interview:
Jon Oliva's Pain

Live-Bericht:
Sepultura

Video:
Lamb Of God
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Heaven Shall Burn kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Heaven Shall Burn - Antigone

Heaven Shall Burn - Antigone
Stil: Metalcore
VÖ: 26. April 2004
Zeit: 48:51
Label: Century Media
Homepage: www.heavenshallburn.com

buy, mail, print

Wer letztes Jahr auf dem WFF nicht gerade den ganzen Samstag verpennt hat, wurde kurz nach Mittag von einem Soundinferno zur Hauptbühne gelockt. Dort schafften es die Leipziger Heaven Shall Burn mit ihrem brutalen Metalcore sowohl Teile der Hardcorecrowd, als auch eingefleischtes Metalpublikum zu früher Stunde zu begeistern. Von der Attitüde her ist die Band fest im Hardcore verwurzelt. Sei es der Straight Edge-Gedanke oder die politisch bzw. sozial engagierten Texte. Dem gegenüber steht der Sound, der einen Hybriden aus viel Death Metal und wenig Hardcore, der Marke Earth Crisis beinhaltet. Neben Caliban ist Heaven Shall Burn wohl der prominenteste Vertreter dieser Spielart aus Deutschland.

Und das nicht umsonst, konnte mich doch bereits die Vorgänger-Scheibe "Whatever It May Take" restlos und ohne wenn und aber begeistern. Mit Antigone wagt man dann auch keine grossen Experimente, sondern prügelt sich überwiegend brutal, aber in etwas gemässigtem Tempo, durch die neun Songs (plus ein Intro und zwei Outros - die Erstauflage enthält noch zwei Coverversionen: "You Are Not My God" von Hate Squad und "Dislocation" von Disembodied - beide leider nicht auf der Promo). Lediglich vereinzelte Klavierparts, wie z.B. in "Numbing The Pain" lockern zwischenzeitlich den Sound etwas auf. Zum Glück ist man dabei von Black Metal Pseudokeyboardgeklimper meilenweit entfernt. Melodische Vocals in "To Harvest The Storm" und das Gänsehaut-Outro "Risandi Von" wissen darüber hinaus locker den Vorwurf der Monotonie zu verwerfen. Dass "Voice Of The Voiceless" in einigen Parts leicht an "Message In A Bottle" von The Police erinnert ist aber mit Sicherheit keine Absicht.

Diese Scheibe lässt nur ein Urteil zu: ganz großes Kino. Brutalität vereint sich mit Eingängigkeit und zeugt einen unehelichen Bastard namens Antigone der das Potenzial hat, die Band ganz nach oben zu bringen. Heaven Shall Burn schaffen es hiermit die versammelte Metalcore-Konkurrenz in die zweite Liga zu verbannen. Wer ohne Scheuklappen durch's Leben geht, muss hier zuschlagen.

Andreas

6 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de