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LoveHateHero - America Underwater

LoveHateHero - America Underwater
Stil: Post Pop Punk Alternative
VÖ: 12. August 2009
Zeit: 33:25
Label: Ferret Music
Homepage: -

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Als Post-Hardcore getarnt, kommt die aktuelle Scheibe von LoveHateHero bei mir an. Ich jedoch würde das, was die Amerikaner aus der Stadt der Engel hier abliefern, eher als US-High-School-Punk-Rock mit Metalcore-Anleihen einordnen. Wer sich eine Mischung aus Helmet, Wheatus und Atreyu vorstellen kann, der ist schon ziemlich nah an dem dran, was man von LaveHateHero zu erwarten hat. Die Musik weckt zudem Erinnerungen an Szenen, die US-High-School-Filme wie American Pie und Konsorten in mein Hirn gebrannt haben.

Immerhin darf ich zu meiner Verzückung feststellen, dass Sound, Produktion, Songwriting sowie die technischen Fähigkeiten der Musikanten allererste Sahne sind. Besonders Sänger Pierrick Berube kann in den größtenteils gut tanzbaren Songs mit seiner variablen und charismatischen Stimme positive Akzente setzen. Wenn auch vieles, insbesondere die plakativ-melodischen Refrains, extrem poppig und aufdringlich um die Ecke kommen, tauchen auf America Underwater immer mal wieder Gitarrenriffs auf, die man nicht mehr unbedingt als radiotauglich durchgehen lassen kann. Ein gutes Beispiel dafür ist der wuchtige Metalcore-Song "Echoes", in dem auch mal fies gegruntet werden darf. Auf der Balladenseite geben LoveHateHero die Schnulze "Wait To See You" zum Besten, die sich im Refrain in einem schwülstigen "I miss you" entlädt. Weit gewöhnungsbedürftiger dürfte vielen der mit Dance-Beats unterlegte Elektorocker "Pants Off Dance Off" vorkommen, auch wenn die Jungs hier wieder einen sehr eingängigen Refrain abliefern.

Wer erwartet, dass sich ein Album namens America Underwater mit gesellschafts- oder sozialkritischen Themen beschäftigt, der ist auf dem Holzweg, denn davon sind die Partybuben, die sich textlich dann doch hauptsächlich dem anderen Geschlecht widmen, meilenweit entfernt. Am überzeugendsten klingen die vier Kalifornier dementsprechend auch bei den zahlreich vertretenen punkig-rockigen Frohe-Laune-Hymnen wie "America Underwater", "You'll Never Know" oder "Too Little, Too Late" - Songs, die mit Sicherheit auch außerhalb der Postpunk-Skater- und Snowboarder-Szene Freunde finden dürften. So kann man mit America Underwater auch die typische süddeutsche Studentenbude, die eben nicht nur aus Metallern besteht, vernünftig rocken.

Sebbes

4 von 6 Punkten

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