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Grimm - Kalt Wie Dein Herz

Grimm - Kalt Wie Dein Herz
Stil: Elektro / Darkwave
VÖ: 06. November 2009
Zeit: 69:33
Label: Danse Macabre Records
Homepage: www.grimmtunes.com
MySpace: www.myspace.com/grimmtunes

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Grimm - klingt irgendwie nach Black Metal. Aber halt! Das Logo lässt sich wunderbar beim ersten Blick entziffern - kann also kein Black Metal sein. Aus dem Album-Cover wird man auch nicht wirklich schlau. Das zeigt eine F-117 Nighthawk, den ersten Bomber, der mit der Stealth-Technologie ausgestattet wurde. Die Band selbst hat mit Tarnung allerdings recht wenig am Hut. In ausgesprochen plakativen Texten werden aktuelle Missstände in unserer Gesellschaft angeprangert. Also füttern wir mal die Anlage mit dem guten Stück und lassen uns überraschen, wie die sozialkritische Botschaft verpackt wurde.

Elektronisch und - wie der Titel schon ankündigt - kalt dröhnen schnell die ersten Bassbeats und Synthesizer-Effekte durch meine Wohnung. Grimm steht für einen technoiden Hybriden aus Elektro, Gothic und Darkwave. Als Stamm-Instrumente dienen der Synthesizer und die E-Gitarre. Gelegentlich gesellen sich noch Cello und Violine hinzu und erzeugen manch klassisch anmutendes Einsprengsel. Die durchgehend deutschen Texte werden von Jan Sörensen mit tiefer, gepresster und manchmal verzerrter Stimme hart vorgetragen, eher selten wird auch klar gesungen. Das ist nichts Außergewöhnliches bei dieser Musik. Für außergewöhnliche Glanzpunkte sorgt allerdings die als Gast engagierte Musicalsängerin Carina De Jesus, wenn sie mit Sörensen ins Duett tritt.

Meist flott und energetisch schreiten die Hamburger während der knapp 70 Minuten Spielzeit zu Werke. Gewisse Ähnlichkeiten zu unser aller, von der Zensur verfolgten Lieblinge sind zwar peripher, treten gelegentlich aber v.a. in punkto Gesang stärker ins Zentrum. So auch bei den eingängigen Stücken "Feurio!" und "Prophet", die geradezu danach schreien, in die Clubs gebracht zu werden. Das atmosphärisch-verträumte "Tiefer" und "Energie" mit einer wunderbaren Carina De Jesus schlagen balladeske Töne an und wissen ebenfalls zu überzeugen. Mit den monotonen und einfallslosen Stücken "Schön" und "Ameisen" sind allerdings auch zwei ärgerliche Aussetzer mit von der Partie.

Summa summarum ist Kalt Wie Dein Herz ein weiteres Stück Neue Deutsche Härte, in das zwar spürbar viel Energie geflossen ist, das aber keinen wirklich herausragenden Song zu bieten hat. Für NDH-Fans lohnt sich das Reinhören.

Dagger

4 von 6 Punkten

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