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The Mercury Arc - Paint The Sun Black

The Mercury Arc - Paint The Sun Black
Stil: Metalcore
VÖ: 27. November 2009
Zeit: 48:53
Label: Hellfest Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/themercuryarc

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The Mercury Arc ist eine Band, über die man am meisten erfährt, wenn man nach The Butterfly Coma sucht. Komisch? Ja, aber so hießen die Jungs früher mal und nun veröffentlicht die Band unter neuem Namen ihren ersten Longplayer namens Paint The Sun Black.

Geboten wird Metalcore abseits aller ausgetretenen Pfade. So etwas heute zu bewerkstelligen, ist durchaus wichtig, da gerade dieses Genre an einer Überpopulation von Einheitsbreibands krankt und somit sein Ruf schlechter ist als gerechtfertigt. The Mercury Arc verbinden gekonnt verschiedensten Elemente aus Metal, Hardcore und Electro ohne dabei in den Kitsch oder ins Abgedroschene abzudriften. Die Band leistet sich neben der Standardbesetzung einer Band noch einen Keyboarder und einen Mr. Turntablerocka. Nichts Neues, aber in diesem Falle etwas Gelungenes, da durch das dezente und subtile Einstreuen von Synthies und Samples eine Tür zu einer weiteren Klangdimension geöffnet wird, die dem Album sehr gut steht. Gerade auch das "Sich-Leisten" eines Effektmeisters am Plattenspieler dürften für eine gelungene und nahe Umsetzung des Albums im Live-Bereich sorgen. Neben der spielerischen Qualität der sechs Protagonisten ist besonders die gesangliche Leistung hervorzuheben, die in Shouts und cleanem Gesang durchaus zu überzeugen weiß. Metzelstücke, die in epische Passagen übergehen, lassen diesen besonders zur Geltung kommen. Die Fähigkeiten werden besonders im letzten Song (Bonustrack) namens "My Silent Call" zelebriert. Hierbei handelt es sich um eine Ballade, in der das Hauptohrenmerk auf dem klaren Gesang liegt. Nicht schlecht gemacht, aber für mich eine herbe Enttäuschung und ein stilistischer Komplettausfall des Albums, der für Leute gemacht wurde, die sich nicht trauen eine Kuschelrock zu kaufen. Fällt komplett aus dem Rahmen und will einfach nicht auf das Album passen. Besser weglassen! Ansonsten verdient das Album in Abwechslung, Songwriting und Produktion nur Daumen hoch.

Nur kurz: Geile Scheibe, also kaufen!

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5 von 6 Punkten

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