6 Headbänga online
06.10.2022 Then Comes Silence
06.10.2022 Polaris
07.10.2022 Phil Campbell And The Bastard Sons
07.10.2022 Saxon
08.10.2022 Tito & Tarantula
08.10.2022 Moonspell
Reviews (10353)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
A Hill To Die Upon

Interview:
Grenouer

Live-Bericht:
Thumb

Video:
Nightwish
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Various Artists kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Various Artists - Hicsos vs. Mortal Factor

Various Artists - Hicsos vs. Mortal Factor
Stil: Thrash Metal
VÖ: 16. Oktober 2009
Zeit: 41:40
Label: Mr. Vain Records

buy, mail, print

Meine erste Split-CD in guten fünf Jahren, die ich rezensieren darf. Zwei Bands duellieren sich auf der Scheibe, von denen Hicsos (kein Schluckauf!) aus Brasilien in ihrem Heimatland bereits eine feste Größe zu sein scheinen. Seit 1991 ist die Band auf der metallischen Landkarte zu finden. Die vier Südamerikaner beginnen den Reigen bunter Thrashabrissbirnen, welche stimmlich teilweise nah am Soulfly-Maxe graben und musikalisch in die Groove Thrash-Ecke tendieren. Dieses Metier beherrschen Hicsos sehr gekonnt und routiniert. "Violence And Blood" geht im D-Zug-Tempo rasch nach vorne, kurzer Break und wilde Shouts, fertig ist der Bastard aus Slayer (Musik) meets Hardcore (Gesang). Da mir der Gesang nicht unbedingt zusagt und ich von der groovigen Prügelvariante Sachen wie Channel Zero bevorzuge, empfehle ich das Gehörte dennoch als durchaus für Genrefans geeignet.

Den zweiten Teil bestreiten Mortal Factor mit fünf Songs und einem Video des Songs "Point Zero" als Bonus. Das in Luzern in der Schweiz beheimatete Quintett mixt den Hauptanteil Thrash mit Death, Black sowie Hardcore, was ein gar eigenes feines Süppchen am Metalherd köcheln lässt. Zumindest spricht das Beipackzettelchen davon. Black Metal höre ich gar nicht raus und Death ist es wirklich nur in kleinen Auszügen. Sänger Arnade brüllkreischt in heiseren oberen Lagen, was wiederum an Channel Zero oder die Eidgenossen und Landsmänner von Cataract erinnert. Modern Thrash mit sattem Riffing und dazugehörenden Stopbreaks, denen sich unter anderem der Metalcore bedient. Der Corepart ist jedoch hier weitaus geringer und mit Gitarrensoli kann man ebenfalls aufwarten. Gut gespielt und gebrüllt, Löwe!

Eine feine Splitscheibe zweier Bands, deren Potenzial noch längst nicht ausgereizt scheint und von denen man, sofern der Metalgott ihnen gnädig und der Fan zahlungswürdig erscheint, zukünftig noch mehr erwarten darf.

Siebi

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de