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Ultimatum - Lex Metalis

Ultimatum - Lex Metalis
Stil: Thrash Metal
VÖ: 13. Oktober 2009
Zeit: 50:40
Label: Retroactive Records
Homepage: www.ultimatum.net
MySpace: www.myspace.com/ultimatummetal

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Was ist das denn? "Ton Of Bricks" schallt mir um die Ohren und beamt mich zurück ins Jahr 1986 zu David Wayne und Metal Church. Da ist klar, dass das Höschen schon mal locker flockig am Nässen ist. Die textlich christlich orientierten Amis Ultimatum nehmen mich mit diesem gelungenen Einstieg mit auf eine Reise in vergangene Zeiten, wo der Metal noch Metal war und ein gewisser Andy Sneap noch Gitarrist bei Sabbat und kein moderner Knöpfchenverdreher.

Mikroschwinger Scott Waters mit seinem rauen ungehobelten Organ identifiziere ich zunächst als Schwachpunkt, passt aber mit jeder Zugabe besser zur Umsetzung der granatenstarken Songs. "Sin After Sin" (Twisted Sister), "Creeping Death" (Metallica), "Wrathchild" (Iron Maiden), "Steeler" (Judas Priest), "Powersurge" (Overkill), "Moto Psycho" (Megadeth) oder "Metal Health" (Quiet Riot), bei dieser Auswahl kann nichts schief gehen, das ist das metallische Amen für jeden Banger. Mancher könnte jetzt etwas von Langeweile sagen, aber Ultimatum wollten ihren größten Einflüssen eben danken. Der Nörgel-Spezies entgegnen Scott und Co. außerdem mit Songs christlicher Bands wie den Aussie-Thrashern Mortification ("Gut Wrench"), Vengeance Rising ("Can't Get Out") oder von The Moshketeers ("Locked In Chains"), bei denen Drummer Alan Tuma mal die Stöcke kurzzeitig schwang.

Dieser Tribut an alte und meist noch aktive Helden unseres Metals macht dank des authentischen druckvollen Sounds mehr Spaß als ich dachte, denn bin ich noch nie ein großer Fan von Coveralben gewesen. Wer die Interpretationen zeitloser Klassiker im kompromisslosen thrashigen Gewand hören möchte, der darf das Gesetz des Metals verhaften. Und jetzt alle: "Bang your head, Metal Health will drive you mad!"

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