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Cumulo Nimbus - Totensonntag

Cumulo Nimbus - Totensonntag
Stil: Renaissance Rock
VÖ: 09. Oktober 2009
Zeit: 45:58
Label: Black Bards Entertainment
Homepage: www.cumulo-nimbus.de

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Cumulo Nimbus aus Landsberg am Lech haben beim letztjährigen Tanzt!-Festival zu Kufstein einen guten Eindruck bei mir hinterlassen, was die Livequalitäten betrifft. Nun gilt es also, die Energie auch auf CD festhalten zu können.
Um es gleich vorweg zu nehmen: es ist ihnen gelungen. Gleich der Opener "Carpe Noctem" zeigt sich als gelungener Einstand, ordentlich flott gehalten setzt er den Bewegungsapparat in Betrieb. Selbst bezeichnet das Sextett seinen Stil als Renaissance Metal, und das trifft es auch ganz gut. Dadurch hebt man sich auch gut von der breiten Masse an Mittelalter-Bands ab, die wie Pilze aus dem Boden geschossen kamen. Wie schon im Review zum Longplayer Stunde Der Wahrheit beschrieben, gehen Cumulo Nimbus in die Richtung Schandmaul bzw. Subway To Sally. Ich würde hierzu noch den Namen Letzte Instanz ins Spiel bringen wollen. Doch weiter mit der Musik. Der Titelsong präsentiert sich als sehr groovender Midtempostampfer, bei dem das kraftvolle Organ von Sänger Mathis Mandjolin sehr gut zur Geltung kommt. Der Song lebt von seiner Dynamik, die zwischen ruhigen, zarten Klängen und aggressivem Midtempo wechselt. Die "Alte Mühle" dagegen ist sehr fordernd aufgebaut und animiert wahlweise zum Tanzen oder Matte schütteln. Danach ist jedoch erst mal Zeit, einen Gang zurück zu schalten und "Blutrote Segel" zu hissen, um mit ihnen auf Fahrt zu gehen. Ein ruhiger Song, bei dem man sich treiben lassen kann. Die nachfolgende "Irrfahrt" stellt ein kleines Zwischenspiel dar, welches bereits das musikalische Thema von "Flüssig Gold" aufnimmt. Dieser Song ist dann jedoch in meinen Augen der schwächste auf dem Album, auch wenn er sehr rockig gehalten wurde. Trotzdem wohnt diesem Stück eine gewisse Sperrigkeit inne, die es schwer macht (zumindest für mich), Zugang zu finden. Doch gleich darauf wird man mit "Stadt Unter Wasser" entschädigt, der im moderaten Midtempo stur seinen Weg geht und mit ordentlich bratenden Gitarren aufwartet, die von zarten Streicherklängen untermalt werden. Beim finalen "Aderlass" wird dann auch noch einmal gut Gas gegeben, Cumulo Nimbus zeigen sich zum Abschluss noch einmal von ihrer sehr rockigen Seite.
Es tut gut, eine Band zu haben, die sich im überfüllten Mittelalter-Sektor ihre eigene Nische geschaffen hat.

Ray

5 von 6 Punkten

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