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Darkness Before Dawn - King's To You

Darkness Before Dawn - King's To You
Stil: Death Metal/ Metalcore
VÖ: 22. September 2009
Zeit: 45:37
Label: Bombworks Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/darknessbeforedawn

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Die Amis Darkness Before Dawn haben vor dem mir nun vorliegenden Debut zwei Demos auf den Markt gebracht. Laut Labelinfo lagen die ursprünglichen Wurzeln im epischen Metalcore, den man nun im Laufe der Zeit durch Black und Death Metal, ergänzt durch Prog-Einflüsse, ersetzt hat. Nun, ganz so sehe ich das nicht, denn die Metalcore-Wurzeln sind nach wie vor sehr präsent.
Gleich der Opener "Monster Condo" ist das beste Beispiel, dieser Song zeigt alles, was Metalcore ausmacht. Gut groovendes Midtempo, melodisches Stakkato-Riffing, aggressive Shouts und natürlich die obligatorischen Breaks und Breakdowns, die sicher für ordentlich Körperakrobatik vor der Bühne sorgen dürften. Untermalt wird das Ganze noch von Keys, dafür sind die angekündigten Black Metal-Einflüsse nicht wirklich auszumachen. Besser wird es schon beim nachfolgenden "Undeserved Hatred", das mehr in Richtung melodisches Todmetall geht und dabei in Richtung Schweden schielt. Das Tempo wird auch hier ordentlich variiert, jedoch sind hier die Übergänge weitaus flüssiger geraten als noch beim Opener. So geht es denn auch weiter, die Jungs können halt doch nicht von ihrer Vergangenheit lassen, so blitzen schon beim nächsten "Mobius Strip" wieder die allseits bekannten Metalcore-Trademarks auf. Wenn sie jedoch darauf verzichten und mal ordentlich Gas geben, wie bei "The Slam Reunion" oder dem Titelsong, dann können sie durchaus Punkte einfahren. Daneben gibt es aber auch Songs, die irgendwie zerfahren wirken, wie beispielsweise "Shattered", das auf mich mehr den Eindruck eines Patchwork-Songs macht, die einzelnen Elemente wirken hier nur aneinander gereiht und nicht miteinander verbunden. Zwischendurch hat der Song zwar mit Groove auch den ein oder anderen Lichtblick, jedoch verlieren sich diese im allgemeinen Soundgewand. Während im Mittelteil der CD das Ganze etwas langatmig geraten ist, kommt der beste Song des Albums (fast) am Ende. "Material Existence" ist ein recht flotter Death Metal-Kracher geworden, der, von Keys unterlegt, mit einem schönen, treibenden Tempo und einem melodischen Riffing aufwartet und in bester Schwedentod-Manier durch die Boxen gejagt wird. Warum denn nicht gleich so?
King's To You ist ein Debut geworden, das dann zu gefallen weiß, wenn der unnötige Metalcore-Ballast über Bord geworfen wird und die Jungs einfach und ohne Umschweife einfach nach vorne losrocken.

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3 von 6 Punkten

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