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Reverend Hound - Beyond Savagery

Reverend Hound - Beyond Savagery
Stil: Thrash Metal
VÖ: 12. Juni 2009
Zeit: 28:39
Label: Eigenproduktion
Homepage: -

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Dank MySpace hat es der geneigte Fan im Zeitalter des Internets um einiges einfacher als zu den mittlerweile angestaubten Tapetrader-Zeiten mitten der 80er. Jedoch kann man ob der Vielfalt der musizierenden Nachwuchsbands kaum noch den Überblick behalten. Damit man ihn behält, hilft eine gezielte Suche nach Thrash der heimischen Szene. Dann stolpert man über vorliegende Scheibe.

Nichtsahnend ob der Münchner Thrash-Hopefuls Reverend Hound, die vormals als Savage die Szene unsicher machten, widme ich mich der von Jan Vacik in den Dreamscape Studios gemischte und gemasterte Scheibe. Nein, keine billigen unpersönlichen mp3s, sondern die CD mit vierseitigem Booklet wurde mir auf den Tisch gelegt.
Das Quintett legt mit "The Way Of The Gun" gleich mächtig los. Zielsicheres Riffing, Uptempo und feine Soli, so kann es weitergehen. Der Beginn von "Death At The Doorstep" lässt ebenso aufhorchen, kann aber im weiteren vorherrschenden Midtempo nicht zünden. Klingt wie eine Mischung aus teutonischem Stampf Metal der Marke Black Hawk und Hammerschmitt.
Auf die Shouts in "Destroyer" kann ich ebenso verzichten, der Song ist mit der gebotenen Bridge und der feinen Leadgitarre absolut gutklassig, aber auch mehr klassischer Metal denn Thrash. Bei "Violent Lullaby" bleibt Sebastian Paulus manchmal die Luft für die letzten Worte einer Zeile weg, was aber vollkommen sympathisch rüberkommt. Man wird das Gefühl im Lauf der Platte nicht los, dass Sänger Sebastian mehr Würze und einiges an Schmackes vertragen könnte. Gut aber, dass er versucht, eigenständig zu klingen und keine billige Chuck Billy-Kopie gibt. Am besten kommt die Stimme in der ersten Strophe im schnellen "Into The Pit" (nein, kein Testament-Cover!). Davon bitte in Zukunft mehr. Die Sechssaitigen der beiden Axtschwinger Sebastian Weinstock und Thomas Meyns regeln nach allen Regeln der Kunst. Trotz des jungen Alters können die Burschen Songs mit nachvollziehbarem Spannungsgerüst schreiben, die sich schnell ins Hirn fräsen.

Anspieltipps der sieben Songs umfassenden Scheibe sind der starke Opener, der flotte Banger "The War Of The Wolves", das stampfende "The Inner Flame" sowie der Abschluss "Into The Pit". Für ein erstes Aufhorchen ist mit Beyond Savagery gesorgt. Jetzt gilt es, die noch vorhandenen Schwachstellen auszumerzen und eventuell kommende Stücke mit mehr Speed und Thrashknüppel zu versehen.
Zu bestellen ist das gute Teil über die MySpace-Seite der Band. Gehet hin und bestellt reichlich, denn nicht immer hört man einen so starken lokalen Newcomer mit Potenzial.

Siebi

4 von 6 Punkten

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