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Last One Dying - The Hour Of Lead

Last One Dying - The Hour Of Lead
Stil: American Death
VÖ: 04. September 2009
Zeit: 47:33
Label: Good Old Boys Records
Homepage: -

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Es wird heutzutage immer wieder gerne mit umformulierten Redewendungen gespielt, um die Aufmerksamkeit auf das eigene Songmaterial zu lenken. Einer der neuesten Vertreter dieser Spielart ist The Hour Of Lead, das Debütalbum der Kölner Krachkapelle Last One Dying.

Musikalisch tendiert die Band um Drummer Bodo Stricker (Callejon) in Richtung Killswitch Engage, American Death und Modern Thrash. Eine genauere Einordnung ist mir zumindest nicht möglich weil die Scheibe in verschiedenen Subgruppen des Metals wildert. Die Songs sind ansprechend, machen beim Hören Spaß und stechen irgendwie aus der Masse der CDs heraus, die man in einer Musikredaktion bekommt. Brett meets Melodie und das sehr ansprechend. Kurzum, die Kölner verstehen was von ihrem Handwerk. Auch gelang es ihnen, für einen Song Jeffrey "Mantas" Dunn, den Mitgründer von Venom, zu verpflichten. Dennoch bleibt die Scheibe nicht endgültig in meinem Ohr hängen, ein gewisses Etwas fehlt noch zum vollen Glück. Auch der Sänger Jan "Hades" Müller ist mir im cleanen Gesang etwas zu schwachbrüstig. Der ganz große Kritikpunkt ist allerdings die Produktion. Diese wäre eines Lobes durchaus wert gewesen, wenn man nicht derart komprimiert hätte, dass sich auf der Scheibe immer wieder unschöne Verzerrungen einschleichen. Diese sind auf verschiedenen Anlagen mal dominanter, mal subtiler zu hören, aber sie sind da. Sehr schade, denn das nimmt doch viel an Hörerlebnis.

Auch wenn es ein paar Abzüge in der B-Note geben muss, handelt es sich bei The Hour Of Lead um ein sehr gelungenes Debütscheibchen, auf dem sich durchaus aufbauen lässt. Freunde des modernen American Death dürfen da wirklich gerne mal reinhören, müssen aber schauen, ob sie mit den Verzerrungen klarkommen. Denn wen schon Death Magnetic in der Produktion genervt hat, der wird The Hour Of Lead kaum mögen.

Alex

4 von 6 Punkten

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