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Review

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In Grief - Deserted Soul

In Grief - Deserted Soul
Stil: Progressiv Death Metal
VÖ: 07. April 2009
Zeit: 47:21
Label: Bombworks Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/ingrief

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Da soll noch jemand sagen, ich würde kneifen! Mache ich dieses Review doch, obwohl in der Beschreibung der Band die Rede davon ist, dass dieses Werk etwas für Fans von Opeth und Konsorten sein soll. Denn, so unglaublich es klingt, ich kann mit Opeth so überhaupt nichts anfangen, das glaubt ihr gar nicht (Ja, ja, steinigt mich, aber Geschmäcker sind halt verschieden). Umso überraschter bin ich selbst, dass ich Deserted Soul relativ gut finde...

Wie man aus der Einleitung schon schließen kann, machen In Grief progressiv angehauchten Death Metal, der auch ein wenig schwarzmetallische Einflüsse nicht leugnen kann. Episch ist die Musik ausgefallen, düster und schleppend, aber nie selbstmitleidig. Die Stücke erzeugen eine Gänsehautstimmung, die den Hörer so schnell nicht wieder loslässt. Das schaffen die Norweger unter anderem auch dadurch, dass sie einen dezenten, aber dennoch ständig präsenten Synthesizer einsetzen, der den Stücken die passende Eleganz verleiht. So wirken die Werke noch eindringlicher, als sie es ohne diese Unterstützung tun würden. Aber auch die anderen Instrumente tragen ihren Teil dazu bei, dass die CD als durchaus gelungen bezeichnet werden kann. Variables, immer präzises Drumming, Basslinien, die man wiedererkennt, griffige Riffs und feine Leads, die einen Touch Melodeath aufweisen können und ein solider Sänger, der zwar passende Growls vom Stapel lässt, dabei aber nie unsauber wird. Na ja, nicht nur Growls werden da geboten, leider gibt es mal wieder die üblichen Klargesänge mehr oder weniger zu bewundern. Die sind mir deutlich zu weinerlich-leiernd ausgefallen und können mir einige Passagen schon ein wenig vermiesen. Warum muss da immer so geheult werden?

Die Songs sind abgesehen vom Opener allesamt überdurchschnittlich lang geworden, unter sechs Minuten kommt keiner ins Ziel, der Abschlusssong bringt es gar auf fast zehn Minuten. Meist schaffen es die Skandinavier dabei auch, Leerlauf zu vermeiden und dem Hörer immer Neues zu bieten, nur hin und wieder verlieren sich die Stücke ein bisschen in sich selbst. Glücklicherweise passiert das aber nicht so oft, dass man das Wort Langeweile in den Mund nehmen müsste.

Ja, wirklich, eine gewissen Seelenverwandtschaft mit Opeth & Co kann die Band nicht leugnen, muss sie aber auch gar nicht. Denn sie bleibt mit ihrer Musik fast immer nah genug am Hörer, um ihn fesseln zu können. Wenn jetzt noch ein anständiger Sänger für die cleanen Parts gefunden würde, stände einer richtig guten Bewertung nichts im Wege.

0 KommentareHannes

4 von 6 Punkten

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