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Parity Boot - Into Nothing

Parity Boot - Into Nothing
Stil: Industrial Metal / Crossover
VÖ: 22. Mai 2009
Zeit: 47:01
Label: SAOL
Homepage: www.parity-boot.de
MySpace: www.myspace.com/parityboot

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Bereits in der Vergangenheit konnten Parity Boot auf sich aufmerksam machen. Nach einer selbst produzierten EP, die von der Fachpresse mit Wohlwollen aufgenommen worden war, konnten sich die Musiker beim 2005er Wacken Metal Battle gegen 400 andere Bands aus Niedersachsen durchsetzen und vertraten somit ihr Bundesland beim Festival gegen die Finalisten der anderen Länder. So etwas macht sich doch gut in einer Biografie! Nach einer weiteren EP ist es nun an der Zeit für das erste Album.

Into Nothing heißt der Silberling, und wenn man sich das Booklet ansieht, wird schnell klar, wie viel Arbeit hier investiert wurde: neben der Produktion wurde nämlich auch das komplette Artwork von der Band selbst in die Hand genommen. Sänger Mathias studiert Musikproduktion, Drummer Dominik besitzt ein eigenes Audiotechnik-Studio und Gitarrist Eike ist nebenbei auch noch Grafikdesigner.

Vor diesem Hintergrund ist man natürlich gespannt auf das Resultat. So hektisch und komplex die Songs über weite Strecken ausgefallen sind, glaubt man zunächst einen industriellen Bastard aus Strapping Young Lad und System Of A Down vor sich zu haben. Schon bei nächster Gelegenheit keimen Erinnerungen auf an die große Zeit des Crossover Mitte der 90er, in der auch Fear Factory oder Die Krupps eine große Rolle spielen durften.

Deutlich bemüht um eine eigene Identität mit Hang zur Extravaganz schießen Parity Boot hier und da ein wenig übers Ziel hinaus. Zum Teil wirken die Songs überfrachtet oder schaffen nicht den Sprung aus der Einförmigkeit. Was bleibt sind viele gute Ansätze und auch einige starke Nummern, wie der Opener und Titeltrack, zu dem es auch ein Video auf der CD gibt.
Als weitere Anspieltipps seien das clubtaugliche "No More Lies" und das gleichermaßen finstere wie bombastische "All Is Gray" empfohlen. Freunde der bereits genannten Kapellen sollten hier auf jeden Fall einen Lauscher riskieren.

Dagger

4 von 6 Punkten

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