4 Headbänga online
Reviews (10075)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
DevilDriver

Interview:
Ingo Roemling

Live-Bericht:
Neaera

Video:
In This Moment
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Powerwolf kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Powerwolf - Bible Of The Beast

Powerwolf - Bible Of The Beast
Stil: Dark Doom Heavy Metal
VÖ: 17. April 2009
Zeit: 47:44
Label: Metal Blade
Homepage: www.powerwolf.net
MySpace: www.myspace.com/powerwolfmetal

buy, mail, print

Das dritte Album ist immer das wichtigste in einer Band-Karriere; es kann über die weitere Zukunft einer Band entscheiden, es kann zu großen Ruhm oder dem tiefen Fall führen. Powerwolf haben es sich mit dritten Album schon im Vorfeld verdammt schwer gemacht, denn das Debüt Return In Bloodred und das nachfolgende Lupus Dei waren perfekte Alben, die den Saarländern eine riesige Fanschar bescherten. Bible Of The Beast steht nun auf der Matte und wird alle Erwartungen locker übertreffen...

Mit "Opening: Prelude To Purgatory" geht es orchestral los, um dann in den Opener "Raise Your Fist: Evangelist" zu münden und dieser Song enthält alle Trademarks von Powerwolf: satirisch-satanische Texte, melodischer Power Metal, wahre Keyboard-Wände und Attilas superber Gesang. Außerdem ist der Song so eingängig, dass man den Refrain bereits beim zweiten Hören mitgrölen kann und ich kann jetzt schon garantieren, dass das live eine Granate wird; meine Faust ist auf jeden Fall schon gen Himmel gestreckt. "Moscow After Dark" knüpft da nahtlos an und besticht durch russischen Gesang am Anfang und überhaupt durch ost-europäisches Flair. Hier trägt die altbekannte Kirchenorgel extrem zur Stimmung bei und so hat man den nächsten Hit serviert bekommen. Dass "Panic In The Pentagram" keinen Deut schlechter ist, muss ich eigentlich nicht erwähnen, der Song brilliert sogar durch Attilas opernhaften Gesang, die ausgeklügelten Melodien und die neue technische Brillanz. "Catholic In The Morning, Satanist At The Night" toppt noch mal alles bisher Dagewesene und ist der bisher härteste Song der Bandgeschichte. Attila hat Wort gehalten, seinen Gesang deutlich aggressiver ausfallen lassen und das kommt hier richtig zum Vorschein. Zudem liebäugeln die Wölfe mit Thrash-Riffs und setzen weniger auf Orchester; und nebenbei ist diese Nummer mal wieder extrem schnell drin im Hirn. "Werewolves Of Armenia" verleitet durch Dschinghis Khan-artige "uh-ah"-Parts etwas zum Schmunzeln und ist aber ansonsten ein Hammer-Song. Bei "We Take The Church By Storm" singt Attila erstmals auf deutsch, zumindest den "Lobet Den Herrn"-Part und danach kommt die Partygranate vor dem Allmächtigen...
Doch das Highlight der Scheibe kommt noch und wird dem Hörer in Form von "Resurrection By Erection" geboten, welches mit einem extrem lustigen Text ("Resurrection By Erection; Raise Your Phallus To Sky, You Never Die"), Mords-Riffing und düsterer Kirchmusik-Atmosphäre alles in den Schatten stellt.

Das ist absolut kultverdächtig, was Powerwolf da abgeliefert haben und gehört zum Besten, was ich 2009 bisher gehört habe. Die Saarländer führen ihren erfolgreichen Kurs fort und liefern nun schon das dritte perfekte Album ab und mit ihrer Metal-Operette werden viele Metalheads viel Spaß haben. Unbedingt anhören und dann kaufen!!!

Basti

DoppelteufelDoppelteufel

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Dual-Coma - Reprogrammed H.A.T.E.
Vorheriges Review: Onheil - Razor

© www.heavyhardes.de