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Big John Bates - Bangtown

Big John Bates - Bangtown
Stil: Rockabilly
VÖ: 08. Mai 2009
Zeit: 36:35
Label: Rookie Records
Homepage: www.bigjohnbates.com

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Quentin meets Elvis. Das ging mir durch den Kopf, nachdem Bangtown ein paar Mal durchgelaufen war. Musik und Gesang erinnern mich stellenweise sehr an die bevorzugte Filmmusik von Herrn Tarantino, aber eben auch, allerdings eher im Gesang, auch an den guten Herrn Presley. So ein wenig Schmalz nimmt er hin und wieder schon mal gern in die Stimme.

Nebenbei ist Big John eh der Tausendsassa in der Band. Er spielt nebenbei auch noch Gretsch, Dobro, Banjo, Ukelele und Akustik-Gitarre. Steht sie geschrieben. Ukulele kennt man, Banjo vielleicht auch noch, aber was sind Gretsch und Dobro? Der Gitarrero von Welt wird nun lachen, ich muss suchen. Sowohl bei Gretsch wie auch bei Dobro handelt es sich um Instrumentenbauer, die vor allem auch im Bereich der Gitarren (Resonatorgitarren, Halbakustik) tätig sind. Also spielt der Herr Bates einfach viele verschiedene gitarrenartige Instrumente. Wäre das auch geklärt. Nebenbei gehören noch sCare-online (Kontrabass - auch upright bass genannt - und backing vocals) und JT Brander am Schlagzeug zur festen Bandausstattung. Etliche andere geben auch noch als Gäste ihren Senf dazu und wenn es auf Tour geht, dann dürfen die Voodoo Dollz natürlich nicht fehlen.

Doch zurück zur Musik. Bangtown ist das vierte Album der Band aus Kanada und sie machen Barsound vom Feinsten. Schönen Rockabilly mit Bluesfärbung. Einflüsse von The Cramps, Reverent Horton Heat oder auch Tom Waits sollen auffindbar sein. Die hab ich aber jetzt nicht gesucht. Eher ist mir ein etwas, wie soll man sagen, Ausrutscher, Fehlgriff, missglückter Versuch aufgefallen. Das Cover von "Breaking The Law" ist zwar irgendwo ja fast witzig, solange man nicht das Original in den Ohren hat. Dann haut es eigentlich gar nicht hin. Ist aber nach zwei Minuten auch vorbei. Das ist aber auch der einzige Ausrutscher bei leider nur gut 36 Minuten Spielzeit. Der Rest der Songs hat einen guten Groove, machen Lust auf ein Bier an einer Bar. Um die Bandbreite möglichst gut abzudecken, empfehle ich in "Fill Your Tank", einer schnellen Hüftschwingnummer mit Bluesrock-Note, und in "Rattle On", einer whiskeyschwenk- und sich-von-der-Musik-treiben-lassen-Nummer, hineinzuhören. Damit kann man eigentlich ganz gut die Bandbreite abdecken.

Der Sound ist gut abgemischt. Was hier wieder sehr überzeugen kann, ist die Verwendung des Kontrabasses. Den Sound bekommt ein E-Bass einfach nicht hin. Es gefällt mir sehr gut, wie die Songs aus den Boxen kommen. Auch bei den Melodien, den Riffs, der Abwechslung stimmt es. Big John Bates gehören klar zu den Bands, die man sich live anschauen sollte, wenn man die Möglichkeit hat. Ganz klar eine Band für die Theke in einer Bar.

Gute Scheibe, etwas kurz, schwache Coverversion, guter Sound. Insgesamt klar mehr als zufriedenstellend.

Anspieltipps: Fill Your Tank, Rattle On

Sophos

5 von 6 Punkten

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