4 Headbänga online
Reviews (10075)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Cadaver

Interview:
Malpractice

Live-Bericht:
Running Wild

Video:
Dream Evil
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von The Parlor Mob kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

The Parlor Mob - And You Were A Crow

The Parlor Mob - And You Were A Crow
Stil: Street Rock
VÖ: 08. Mai 2009
Zeit: 51:26
Label: Roadrunner Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/theparlormob

buy, mail, print

The Parlor Mob waren eine Straßengang aus New York, die im 19. Jahrhundert ordentlich für Arbeit bei der Obrigkeit sorgten. Das wollen wohl die Musiker aus New Jersey nicht unbedingt bewirken, aber das Gefühl von der Straße, dem rauen Leben, das wollen sie mit ihrer Musik vermitteln.

Ihre Musik ist ein Gemisch aus 70er-Jahre-Rock, den Anfängen des Metal, Stoner Rock, echtem(!) R'n'B, Folk-Elementen und der Straße. Das ergibt eine starke Mischung aus unterschiedlichen Einflüssen, die in ein modernes Gewand gekleidet wurde.

Der Gesang von Mark Melicia erinnert mich in den hohen Lagen sehr stark an die Stimme von Shannon Hoon, dem verstorbenen Sänger von Blind Melon. Ansonsten singt er technisch stark und mit starkem Ausdruck. Gefällt mir sehr gut. Die Gitarren werden gespielt von David Rosen und Paul Ritchie, am Bass steht Nick Villapiano und das Schlagzeug bearbeitet Sam Bey. Die fünf Jungs haben es geschafft eine sehr interessante Mischung an Einflüssen gelungen zu kombinieren.

Wer die Bandbreite erfahren will, soll sich einfach einmal "Hard Time" und "When I Was An Orphan" anhören. Diese beiden Songs sind sehr unterschiedlich in ihrer Gestaltung. "Hard Time" ist eine klassische Rock-Nummer, bei der der Sound nur so aus den Boxen rotzt. Dem steht "When I Was An Orphan" gegenüber, das eine ruhige, sehr emotionale Nummer ist, bei der Mark seine Stimme auf eine völlig andere Art einsetzt. Das Schlagzeug wird nur sehr dezent eingesetzt, es kommen Akustikgitarren zum Einsatz. Doch es wirkt deshalb nicht pathetisch, sondern sehr ehrlich.

Das Label-Debüt kann man nur als gelungen bezeichnen. Mein persönlicher Favorit auf der Scheibe ist das bluesige und gut achtminütige Monsterwerk "Tide Of Tears". Ein Song für die Emotionstränen des gestandenen Bikers.

Nicht jedem wird dieses Gemisch aus unterschiedlichen Stilen entgegenkommen, aber gerade die Abwechslung bietet besonderen Reiz. Eine gute Scheibe, bei der ein möglicher Nachfolger das selbe Potential erst einmal aufweisen muss.

Anspieltipps: Hard Time, When I Was An Orphan, Tide Of Tears

Sophos

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de