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Manufacturer's Pride - Sound Of God's Abscence

Manufacturer's Pride - Sound Of God's Abscence
Stil: Metal/Alternative/Rock
VÖ: 24. März 2009
Zeit: 47:23
Label: Off Records
Homepage: www.manufacturerspride.com

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Jaja, handgemacht ist bei Manufacturer's Pride wohl alles und mit Stolz hat das sicher auch viel zu tun, was da auf der Scheibe Sound Of God's Absence zu hören ist. Was sich die Finnen aus meiner phonetischen Lieblingsstadt Jyväskylä jedoch bei einem musikalischen "Detail" gedacht haben, das bleibt mir unbegreiflich.

Das Album der Finnen bewegt sich nach eigenen Angaben im Bereich Metal/Alternative/Rock, und das bildet relativ gut ab, was da alles in einem Kochtopf brodelt. Das Gute daran ist, dass das erste Kosten gleich mal richtig geschmackvoll ist. Saftende Gitarren, eine breite, orchestrale Produktion, wunderbare Melodielinien, eine Stimme mit Saft und Kraft und gutes Songwriting. Ok, gleich mal weiterhören. Wieder ordentliche Strommusik, doch schon wieder dieses durch Synthesizer erzeugte megaräumliche und aufdringliche Orchestergehabe. Verwunderung! Gut, auch wenn es sich genauso anhört wie im ersten Song, es wird wohl das letzte Mal auf der Scheibe gewesen sein. Dritter Song: Watt?! Genau das gleiche wieder? Der nahezu identische Synthesizerklang mit nahezu identischer Spielweise. Grummel! Vierter Song: Leute, es fängt an wirklich zu nerven! Fünfter Song: Ich muss lachen, denn meine Vermutung bestätigt sich... Sechster Song: Verzweiflung! Siebter Song: Hört dieses Verbrechen denn nie auf?! Den Rest erspare ich mir. Tage später gewähre ich der Scheibe eine zweite Chance, die ich mir auch hätte sparen können.

Der Titel Sound Of God's Absence erschließt sich mir auf einmal schlagartig, denn den monotonen Synthi-Sound dürfte nicht einmal Gott persönlich aushalten. Manufacturer's Pride beweisen zu meinem großen Bedauern, wie man mit ein paar schlechten und monotonen synthetischen Klängen, die sich gleich zwei(!) Leute - Jungs, wo bleibt die Kreativität?! - ausgedacht haben, ein ansonsten sehr vielversprechendes Album besudeln kann. Hätte man die Tastenfraktion einfach mal während der Aufnahmen zum Bierholen geschickt, Sound Of God's Absence wäre ein Hammeralbum geworden.

Alex

3 von 6 Punkten

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