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Cauldron - Chained To The Nite

Cauldron - Chained To The Nite
Stil: Heavy Metal
VÖ: 17. April 2009
Zeit: 43:43
Label: Earache
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/cauldronmetal

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Die Kanadier Cauldron wurden im Underground bereits zu Goat Horn-Zeiten abgefeiert als gäbe es keinen metallischen neuen Morgen. Die Into The Cauldron-EP unter dem aktuellen Namen unterstrich vor zwei Jahren die "wir wollen die Welt erobern"-Attitüde nachträglich. Metal schallend laut mit Wut im Bauch.

So freue ich mich wie ein saftiges Wiener Schnitzel mit Zitrone, als die mp3s auf den Player wandern. Ach, wie wird das schön? Erstmal eine Schachtel Bier geöffnet, Stick in die Anlage und alle Regler auf zehn, denn nur die wahren Metalmen spielen auf zehn, beim Zeichen des Hammers oder so.

Los geht's! Doch was kommt da? Biederes Riffing inklusive drucklosem Sound und passende Geschwindigkeit suche ich noch jetzt vergeblich. "Young And Hungry" süffliert mir Sänger/Bassist Jason Decay ins Ohr. Also wenn das jung und hungrig sein soll, dann sind Isole eine Speed Metal-Band und James Last Grindcore. Naja, kleiner Ausrutscher, denke ich mir, nur nicht verzagen, es ist noch nicht aller Biere Ende. "Conjure The Mass" kündigt sich also an, aber die Masse bleibt weiterhin ohne Saft und Kraft. Ich bin mittlerweile ziemlich baff ob der langweiligen Songs, die dermaßen unspektakulär aus den Boxen hoppeln, dass nicht nur das Bier öd und schal wird. Jason setzt mit seinem dünnen Stimmchen weitere Tiefpunkte. Null Variation, null Power, null Melodielinien. Selbst das etwas bessere "Chained Up In Chains" kann nicht über meinen Frust hinweg täuschen. Allein "Dreams Die Young" und das zu Beginn gespielte Hoppelriffing in "Midnite Hour" können an die starke EP anknüpfen und bringen mit etwas Uptempo Licht ins Dunkel.

Sorry Jungs, das ist eine der herbsten Enttäuschungen des Jahres. Nach dem Knall kommt der Fall. Trotzdem können Traditionsmetaller in das Teil reinhören, denn spielen können die drei Canucks natürlich. Meine Erwartungen werden aber nicht im Ansatz erreicht. Wo ist die frische Unbekümmertheit geblieben? Wo ist der Drive, die Würze? Wozu reckt man hier die Fäuste? Zum Weinen und ich krieche bedächtig zum Plattenspieler und lege mir die EP auf. Ah, das tut gut. Hoffen wir auf bessere Zeiten für Anlage und Band.

Siebi

2 von 6 Punkten

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