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Wumpscut - :FuckIt:

Wumpscut - :FuckIt:
Stil: Industrial
VÖ: 03. April 2009
Zeit: 45:45
Label: Beton Kopf Media
Homepage: www.wumpscut.de

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Mein letzter Berührungspunkt mit Rudy Ratzinger aka Wumpscut liegt nun doch schon einige Jährchen zurück, genauer gesagt war es das 2001er Werk Wreath Of Barbs, welches ich mir zulegte. Da leider sowohl die Labelinfo als auch die Homepage des Künstlers nicht allzu viele Informationen hergibt, bleibt es mir verborgen, wie viele Alben seit 2001 das Licht der Welt erblickten.
Aber eines kann ich mit Sicherheit sagen: Fuckit ist ein exzellentes Album geworden, das wieder in den einschlägigen Clubs für volle Tanzflächen sorgen wird. Wem die Band bislang noch nichts sagt: bei Wumpscut handelt es sich um einen rein Industrial/EBM-orientierten Act, der gänzlich ohne das klassische Instrumentarium auskommt. Wer also unbedingt Stromgitarren und Drums braucht, ist hier fehl am Platz.
Wumpscut ist in der Vergangenheit ein ums andere Mal zu Medienzwecken missbraucht worden, sei es als "Einfluss" für ein deutsches Satanistenpärchen oder wegen eines finnischen Amokläufers, der sich diesen Nickname fürs Internet zulegte. Genau hierauf zielt der Opener "Schlechter Mensch" ab, bei dem es heißt: "Kann denn jemand, der diese Musik wirklich gehört hat, ein schlechter Mensch sein?". Im Anschluss an dieses Statement zeigt Rudy Ratzinger wieder sein komplettes Können. Seien es eher ruhigere Nummern ("Cut To See How Much I Bleed", "Autophagy Day"), treibende Songs ("Broken") oder aggressiv nach vorne gerichtete EBM-Stampfer wie der Titelsong oder "Bloodbathing Tub". Teilweise streift man auch etwas Noise-Gefilde, wie mit den verzerrten Drums bei "Leichenteilchen", ein rein instrumentaler Song. Wie in der Vergangenheit, so ist auch dieses Mal das Hauptaugenmerk auf die Musik an sich gerichtet, Texte werden eher spartanisch eingesetzt und erzielen durch das mehrmalige Wiederholen eine ganz eigene Wirkung.
Mit :FuckIt: ist Rudy Ratzinger seinem Ruf für tanzbare, technoide Rhythmen, gepaart mit teils düsteren Melodien wieder einmal treu geblieben. Die Dark Wave/Gothic-Fans wird es freuen.

Ray

5 von 6 Punkten

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