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Pendragon - Pure

Pendragon - Pure
Stil: Progressive Rock
VÖ: 27. Februar 2009
Zeit: 53:06
Label: Inside Out
Homepage: www.pendragon.mu

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Wenn ich als Albumtitel "Pure" lese, dann heißt es für mich entweder, dass eine Band wieder zurück zu den Wurzeln will oder aber auf der letzten Scheibe arg rumexperimentiert hat und das wieder sein lässt. Wie das bei Pendragon ist und ob es hier überhaupt zutrifft, kann ich nicht beantworten. Es gibt diese Band zwar mittlerweile über 30 Jahre und auf der Insel im Nordwesten von uns scheinen sie auch sehr angesagt zu sein. Mir sind sie bisher aber nur am Rande begegnet und haben mich eigentlich nie so wirklich für sich begeistern können.

Was sehr schnell auffällt, ist der Gesang von Nick Barrett, an den man sich zwar etwas gewöhnen muss, der aber auch eine unverkennbare Note mit einbringt. Der Sound klingt sehr stark nach Art Rock und schwingt eher subtil in der Prog- Region mit. Von der Musik erinnert es mich stellenweise an Marillion und auch andere alte Prog-Klassiker.

Der Sound ist gut auf die Lieder abgestimmt und wirkt unaufdringlich und angenehm. Die Songs laden einen zum Verweilen ein, arbeiten vor allem mit schönen, stellenweise auch komplexen Melodien, aber überfordern nicht beim Zuhören.

Einen größeren Teil des Albums nimmt der Dreiteiler "Comatose" ein, der sehr erzählerisch wirkt und eine große Bandbreite in der Musik aufweist. Er scheint das Album auch in zwei Teile zu teilen, da die zuvor gebrachten Songs ("Indigo" und "Eraserhead") deutlicher rockiger wirken und deutlich mehr in der Art Rock-Ecke anzusiedeln sind, als sich dies über die beiden letzten Songs ("The Freak Show" und "It's Only Me") sagen lässt. Diese beiden letzten Songs erinnern mich eher an die älteren Stücke, die ich bereits von Pendragon gehört habe. Ob es sich dabei noch um Altressourcen handelt oder ob sie die altgedienten Fans nicht komplett unbedient lassen wollten, kann wohl nur die Band beantworten. Für mich ist dieser Bruch etwas schade, da er unerwartet und unnötig erscheint. Ohne diesen Wechsel hätte die Scheibe noch etwas stärker in sich selbst geruht und diese Ruhe auch vermittelt.

Pure ist insgesamt dennoch eine gute Scheibe zum Entspannen, ohne das sie dabei langweilig wird. Ein angenehmes Stück Musik gegen die Hektik außerhalb. Wer so etwas sucht, sollte in die Scheibe einmal hineinhören.

Sophos

4 von 6 Punkten

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