9 Headbänga online
Suche:
13.07.2024 Los Fastidios
14.07.2024 Zz Top
15.07.2024 Jungle Rot
18.07.2024 Autumn Bride
18.07.2024 Marathonmann
18.07.2024 Axel Rudi Pell
Reviews (10431)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Deus Mortem

Interview:
Basement

Live-Bericht:
Nuclear Assault

Video:
Dead Neon
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Age Of Evil kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Age Of Evil - Living A Sick Dream

Age Of Evil - Living A Sick Dream
Stil: Thrash Metal
VÖ: 27. März 2009
Zeit: 42:36
Label: Evil Eye Entertainment
Homepage: www.ageofevil.com

buy, mail, print

Zwei Brüderpaare im Alter von 15 bis 18 entschließen sich Musik zu machen. Es soll ordentlich sein, dem eigenen Geschmack entsprechend ordentlich thrashig und mit Power, ein wenig den Vorbildern wie Megadeth nachempfunden, aber dabei frisch und modern. Mancher mag das jetzt als Promostory abtun, aber bei Age Of Evil scheint da was Wahres dran zu sein.

Vor zwei Jahren haben sie ihr Debüt Living A Sick Dream in Eigenregie in Amerika veröffentlicht, welches nun über Evil Eye Entertainment auch zu uns kommt. Die Band wird bisher dem Thrash Metal zugeordnet, dem ich aber nur teilweise zustimmen kann. Dafür sind die Songs dann doch zu melodisch. Es ist eher eine Mixtur aus Power Metal, Heavy Metal im Sinne der alten Schule, Thrash Metal und das Ganze dann überbacken mit einem entsprechenden Soundgewand aus diesen Tagen. Geadelt wurde die Band auch schon, da selbst Herr Friedman die Band unterstützt hat (nicht nur mit Lob, sondern auch mit einem Solo beim Titeltrack).

Der Sound kommt recht fett aus den Boxen. Vom Stil her positiv ist der Gesang, aber Jeremy Goldberg zeigt noch zu viele technische Unfeinheiten und noch zu große Schwächen, besonders in den höheren Bereichen. Dadurch wird der Gesamteindruck leider gemindert. Die Metallica-Stilistiken und Megadeth-Elemente, die hin und wieder im Gesang durchkommen, passen dafür sehr gut zur Musik. Der Instrumentalpart ist gut aufgestellt, wobei ich mir etwas mehr Bass wünschen würde. Die Gitarren stehen etwas stark im Vordergrund.

Wo in meinen Augen noch am meisten Entwicklungspotential steckt, ist das Songwriting. Die einzelnen Songs haben alle sehr schöne Teilelemente. Da ist einmal ein sehr gefälliges Solo dabei ("The Storm"), da klingt ein Liedbeginn schon sehr gelungen ("Call Me Evil"), aber im Gesamten wirken die Songs noch nicht ganz rund. Wohl auch auf Grund der Eingeschränktheit durch das Fehlen eines besseren Sängers müssen die Jungs Abstriche in der Melodieführung hinnehmen. Potential ist da, das zeigt sich beispielsweise schon sehr deutlich bei "Fingertips Of Fate".

Geben wir ihnen noch etwas Zeit. Jung genug sind sie. Es ist ein ordentlicher Start. Mal sehen, wie sie sich entwickeln.

Anspieltipps: Living A Sick Dream, Fingertips Of Fate

Sophos

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de