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Saintsbleed - The Mighty Monster

Saintsbleed - The Mighty Monster
Stil: Heavy Metal
VÖ: Januar 2009
Zeit: 49:00
Label: Mighty Monster Records
Homepage: www.saintsbleed.de

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Schon 2003, als die EP Twisted Truth der Württemberger Saintsbleed meine Gehörgänge vom Rost befreit hat, habe ich den Jungs eine rosige Zukunft prophezeit. Doch dann wurde es erstmal still um den Fünfer. Geschlagene fünfeinhalb Jahre ließen sie sich Zeit, um mit ihrer ersten vollständigen CD aus dem Potte zu kommen. Und auch wenn diese Phrase ein wenig abgedroschen klingen mag: das Warten hat sich gelohnt.

Diese Erkenntnis braucht allerdings ein wenig Zeit um zu reifen, denn der Einstieg in das Album mit dem Titeltrack erweist sich als ein wenig zäh. "Mighty Monster" erweist sich zwar als absolute Groovewalze, klingt in meinen Ohren aber ein wenig zu sehr nach den finnischen Euroschunklern Lordi - und mit denen bin ich noch nie so richtig warm geworden. Schlagartig besser wird's mit "Till We Fly", das ebenso wie "The Path Of The Warrior", "Inhabitants From Earth" sowie "Twisted Truth" bereits auf der EP enthalten war und für die CD neu eingespielt wurde. In bester Running Wild- bzw. Stormwitch-Manier marschieren "Till We Fly" und "The Path Of The Warrior" los und entwickeln sich zu den besten klassisch gehaltenen Metalhymnen, die ich in letzter Zeit gehört habe. Diese beiden Stampfer bekommt man so schnell nicht mehr aus den Lauschern.

Oha, Running Wild als Referenz... die haben von Abwechslung noch nie was gehört, wird sich der ein oder andere jetzt vielleicht denken. Ruhig Blut, Jungs und Mädels. Mit den sehr interessant arrangierten Hymnen "Revelation 3.12" und "Atlantis", dem spacigen "Inhabitants From Earth" oder den beiden recht düsteren Songs "Rise Of The Psycho" und "Twisted Truth" kann keine Monotonie aufkommen. Hier beweist die Band, dass sie ein sehr gutes Gespür für eingängige und abwechslungsreiche Kompositionen besitzt. Das absolute Highlight für jeden Fan von 80-er Jahre Zeichentrickserien ist aber die metallische Vertonung des Titeltracks zu "Saber Rider And The Starsheriffs". Absolut genial.

So, genug gelobt. Bevor ich nun aber eine Kaufempfehlung ausspreche, noch ein kleiner Kritikpunkt. Denn auch wenn Saschs Stimme perfekt zu den Liedern passt und er sich kaum eine nennenswerte Blöße gibt, klingen die wenigen clean bzw. hoch gesungenen Passagen ein wenig gepresst. Hier wäre noch ein wenig Luft nach oben. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass an Mighty Monster für jemanden, der ein Faible für traditionellen Heavy Metal hat, kein Weg vorbei führt. Probehören und kaufen könnt ihr dieses feine Stück über die Bandhomepage.

JR

5 von 6 Punkten

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