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Jeff Scott Soto - Lost In The Translation (Luxury Package Reissue)

Jeff Scott Soto - Lost In The Translation (Luxury Package Reissue)
Stil: Hard Rock
VÖ: 20. Februar 2009
Zeit: 75:24
Label: Frontiers Records
Homepage: www.jeffscottsoto.com

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Frontiers boten schon immer wertvolle Veröffentlichungen und machen jetzt - wie so viele andere Labels - mit Resteverwertung ein neues Paar Schuhe draus, die man sich bei Gefallen natürlich zum immer noch geliebten alten Paar in den Schrank stellt. Jedoch muss man den Italienern mit der melodisch rockenden Ader zugestehen, dass sie nicht nur das Original wieder 1:1 lieblos auflegen, sondern mit dem erneuten Release zusätzliche unveröffentlichte Stücke aufbieten.

Bei vorliegendem Lost In The Translation von Hansdampf-in-allen-Melogassen-Sänger Jeff Scott Soto (Ex-Yngwie Malmsteen, Ex-Journey, Ex-Axel Rudi Pell, Ex-und hopp und dies und das...), das zum ersten Mal 2004 das Licht der Welt erblickte, werden insgesamt 17 Songs kredenzt. Davon sind fünf (plus der riffigen "Dulce Lady", die auf der damaligen Promo nicht vorhanden ist) neu dazu gekommen, auf die ich hier näher eingehen will, denn zum Inhalt der ursprünglich zwölf Stücke umfassenden Scheibe sei auf Jeff Scott Soto - Lost In The Translation als Hunger stillende Beschreibung verwiesen.

Los geht der Bonusreigen mit dem Japan-Bonustrack "Turned The Page", der solide ins Ohr geht und wie bei allen Songs mit dem Chorus sein Highlight findet und daher nicht aus dem bekannten Rahmen fällt. "As I Do 2 U" klingt mit den Eingangsgriffen auf der Akustischen stark nach der Kiss-Ballade "Everytime I Look At You" von deren 92er Sahnestück Revenge. Geht unter die Haut, vor allem weil Jeff in den unteren Tonlagen ähnlich wie Paul Stanley singt. Mit "This Ain't The Love" schließt sich ein weiterer Kuscheltrack an, der mit mehrstimmigen Gesangslinien zu gefallen weiß. Der Mann hat einfach Klasse und Gold in der Stimme. "Lonely Shade Of Blue" beginnt verhalten auf der akustischen Sechssaitigen, ein Drumcomputer gibt den Beat, darüber thront wieder Sotos Goldkehlchen, das trotz der wiederum balladesken Ausrichtung mit Saft und Kraft aus den Boxen fönt. Das Saxophon-Solo bringt Supertramp-Feeling mit. Wie schön doch Musik erklingen kann! Den Abschluss bildet eine mit Tamburin angereicherte Akustikversion des im Original rockenden "Soul Divine".

Jeder Hard Rock-Fan, der auf eine amtliche Stimme sowie ausgefeilte Arrangements Wert legt, oder wie ich, der die Paul Stanley-Scheibe Live To Win vergöttert, sollte aufhören zu lesen und hat keine Ausrede mehr, sich das Melo-Juwel nicht in die heimische Sammlung zu stellen.

Siebi

5 von 6 Punkten

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