6 Headbänga online
07.06.2016 Haken
18.06.2016 Zakk Wylde
24.06.2016 Strife
26.06.2016 Municipal Waste
27.06.2016 In Extremo
30.06.2016 Megadeth
05.07.2016 ZZ Top
MinReviews (9775)
MinNavigation
MinKommentare
MinArtikel des Tages
Review:
Unlight

Interview:
Ära Kra

Live-Bericht:
Schandmaul

Video:
The Graviators
MinRSS RSS
MinAtom Atom
MinIn eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Kerbenok kaufenDiesen Artikel per E-Mail versendenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Kerbenok - O

Kerbenok - O
Stil: Pagan Black Metal
VÖ: 28. November 2008
Zeit: 72:34
Label: Northern Silence Productions
Homepage: www.kerbenok.net

buy, mail, print

"Naturverbundener Black/Pagan Metal", so die Worte des Promo-Zettels und man muss schon sagen: Das hat es ja noch nie gegeben! Unzählige Schwarzwurzel-Bands besingen die malerische Schönheit von Großstädten, der metropolischen Einsamkeit und der sauberen Luft in solchen Gebieten. Gut ich zieh mal die Ironie-Brille wieder aus und widme mich wieder den Fakten. Die Schleswig-Holsteiner Kerbenok haben sich dieser Musik verschrieben und präsentieren mit O ihr erstes Full-Length-Album.

Musikalisch kann man Pagan/Black Metal ohne Tanzfaktor, was sich ja heutzutage eingebürgert hat, erwarten und man geht in die Richtung von den Münchener Waldläufern Helfahrt. Doch im Gegensatz zu diesen, haben es die sechs Herren geschafft, eine ordentliche Produktion auf die Beine zu stellen und auch die Songs sind um Längen besser. Zum einem gibt es die von Blackies geliebte Monotonie in den Riffs und das wüste Gekeife von Stefan, zum anderen lassen sich Kerbenok auch gerne mal zu düsteren Melodien in bester Heiden-Tradition verleiten. Ein kleiner Pluspunkt, was die Jungs sympathischer macht, ist die Tatsache, dass sie auf Deutsch singen und ihre Musik ohne jegliche, überflüssige Schnörkel versehen. Die atmosphärische Dichte ist auf O so packend, dass Pagan-Fans Stunden vor dem CD-Player hocken werden und sich in die Tiefen des Waldes führen lassen.

Wenn man Helfahrt und Kerbenok in den Ring schicken würde, dann würden letztere durch K.O.-Schlag gewinnen. Hier stehen einfach bessere Song-Writer und bessere Musiker hinter der Musik und so ist das Debüt-Album ein ideales Weihnachtsgeschenk für jeden heidnischen Metal-Head (auch wenn sich der Festtag und die Musik da etwas beißen).
Unbedingt mal anchecken!

8 KommentareBasti

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de