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Konzert-Bericht

Mystic Circle, Nocte Obducta, Lost Dreams & Hatred Divine

Backstage, München 08.11.2003

Ganz viel Black Metal gab's am 8.11. im Backstge aufn Deckel (Oha, das reimt sich). Deshalb kamen auch genug Leute zusammen, um den Backstage-Club zum bersten zu bringen. Interessanterweise fand gegenüber in der größeren Halle das Konzert der Terrorgruppe statt. Und was heisst das? Richtig, Schnorrer! Also mal fleißig losgeschnorrt, insgesamt wurden es bei mir an die 6 Zigaretten, 2 seltsame Gespräche und paar gute Schluck Bier...:)

Doch liegt es in der Natur der Sache, dass auf Konzerten vor allem eins wichtig ist: die Musik. Der will ich mich mal zuwenden. Den Anfang machten die Salzburger Jungens von Possession. Irgendwer hat mir davor erzählt, dass das gute Freunde von Belphegor sind, leider hat das nicht allzuviel zum Sound beigetragen. Der Death Metal der Vier ist zwar nicht übel, aber auch nicht gerade der Überrenner. Dafür weiß der Sänger mit ziemlich guten Growls zu beeindrucken. Seltsamerweise waren Possession fast die lauteste Band des Abends, für den Opener recht übertrieben.

Wie es Animosity auf's Billing geschafft haben, muss mir einer von denen demnächst mal näher darlegen. Übler Grind mit Wahnsinnsvocals. Goil! Die Geräusche aus Morbids Kehle brachten das Mikrofon teilweise in arge Bedrängnis, so dass das arme kleine Ding sich nicht anders zu helfen wusste als zu übersteuern. Schade, dass zum Auftritt der Lokalmatadoren nicht allzuviel los war. Dafür konnte ich mal wieder nach Herzenslust Bangen. An einer CD wird im Moment gearbeitet, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, mal schaun.

Nach kurzer Zeit hiess es Bühne frei für Hatred Divine! Die zweiten Lokalmatadoren (im weitesten Sinne) zogen dann auch einen feinen Gig durch, der symphonische Blackmetal der Truppe kam mit Neu-Drummer Dimo Dimov (Svarrogh) gleich zwei Schippen intensiver rüber als mit dem wackligen Drumcomputer der letzten Aufnahme "Of Light and the Absence of Light". Leider kam aber die fast allgegenwärtige Keyboardwand von Tape, was zwangsläufig Abzüge in der Atmosphäre-Note gibt. Schade, denn ansonsten war der Auftritt fehlerlos und richtig unterhaltsam.

Lost Dreams habe ich nur ganz kurz gesehen, Melodic Death liegt mir nunmal nicht allzusehr. Die Jungs wurden trotzdem kräftig gefeiert, was den Schluss zulässt, dass es eine überzeugende Darbietung war. Netter Nebeneffekt meiner Abwesenheit während dem Set war eine Grave Live-CD vom Stand.

Apropos Stände: Nocte Obducta war die einzige Band von der es auf dem Konzert nichts zu kaufen gab. Besoffen waren sie auch noch. Und als ob das alles noch nicht reichen würde, haben die Mainzer auch noch einen neuen Drummer. "Himmel hilf", wird sich da so mancher denken, "das war doch sicher ein Scheissauftritt?". Nein! Ich hatte mich schon im Vorfeld darauf gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Richtig guter abwechslungsreicher Black Metal, dank des weißen Shirts vom Sänger auch ein wenig klischeebefreit. Der Keyboarder war aber so gut versteckt, dass ich erst dachte die Backing-Vocals und das Keyboards kommen vom Band. War aber nich, deswegen Daumen hoch.

Über Mystic Circle, genauer um den Sänger Beelzebub, zerreist sich offenbar jeder das Maul. Ich als ein Typ an dem alles vorbeizieht hatte keine Ahnung warum und auch keine von der Musik. Daher konnte ich auch völlig unbefangen den Auftritt betrachten. Ahnung von der Musik hab ich jetzt übrigens auch nicht, weil ich nach dem Intro schon rausgegangen bin, schlicht und einfach weil's mir zu voll war. Ist zwar nicht heldenhaft, aber immerhin blieb dadurch Zeit für einen kleinen Plausch mit dem Possession-Fronter sowie um mir ein Bild vom Ausmass der Zerstörung nach dem Chilikrieg im Backstagebereich zu machen. Bier war keins mehr da, Geld verschleudert, also schon kurz nach Kindergarten ab nach Hause. Ich wär gern noch zur Aftershowparty geblieben, hat aber hat nich sollen sein. Vielleicht das nächste Mal....

Erinc

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