11 Headbänga online
Suche:
20.07.2024 Makewar
21.07.2024 Ronnie Romero
22.07.2024 Strung Out
22.07.2024 Godsleep
23.07.2024 The Dwarves
23.07.2024 Hellripper
Reviews (10431)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Scelerata

Interview:
Twyster

Live-Bericht:
Walpurgis Metal Days III

Video:
J.B.O.
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Adorned Brood kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Adorned Brood - Noor

Adorned Brood - Noor
Stil: Pagan Metal
VÖ: 21. November 2008
Zeit: 45:13
Label: Black Bards Entertainment
Homepage: www.adornedbrood.de

buy, mail, print

Bereits auf dem vor kurzem veröffentlichten Re-Release der ersten beiden Alben Hiltia und Wigand war mit "Sons Of The Damned" ein erster Vorgeschmack auf das kommende Album vertreten, nun ist es auch schon so weit, das sechste Studioalbum einer der dienstältesten Pagan Metal-Bands Deutschlands steht in den Startlöchern. In den Interviewsequenzen des Re-Releases hat die Band ja bereits einiges versprochen, das es nun auch zu halten gilt.
Adorned Brood lassen nun auch den Worten Taten folgen. Nach einem kurzen Intro geht "Storm" gleich in die Vollen: ein flotter und aggressiver Opener schlägt einem hier um die Ohren, der von kurzen, ruhigeren Passagen durchzogen wird. Als Grundlage dient das abwechslungsreiche Drumming, auf dem die harschen Gitarren aufbauen können. Mitten im Sturm wird das Tempo weit nach unten geschraubt, jedoch bricht dieser dann wieder unvermittelt hervor. Den Anfang von "Am Grunde Des Meeres" bestimmt ein Minnegesang, der jedoch alsbald von treibendem Midtempo und Stromgitarren abgelöst wird und schließlich in schwarzmetallischen Kreischgesang übergeht, bevor der sehr melodische Refrain wieder im Klargesang dargeboten wird. Dieser Song schraubt sich immer wieder während der Spielzeit selbst hoch und beginnt von neuem. Danach kommt der bereits eingangs erwähnte Song "Sons Of The Damned". Sehr melodisch und doch sehr aggressiv kommt der Song anfänglich im Uptempo durch die Boxen, bevor klarer Frauengesang Ruhe in den Song bringt, jedoch nur, um danach wieder richtig Gas zu geben. Ein schönes Double-Bass-Gewitter bricht beim Titelsong über den Hörer herein, während "Schiff Der Toten" vom Spannungsaufbau lebt. Die eher ruhig gehaltenen Strophen schrauben sich langsam nach oben und gipfeln in einem sehr melodischen Refrain. "Under Yggdrasil" zeigt sich als abwechslungsreicher Midtemposong, der von einer schönen Flötenmelodie unterlegt ist. Das allseits bekannte "Drunken Sailor" wurde von Adorned Brood als finalen Rausschmeißer gewählt.
Wer auf guten, melodischen und abwechslungsreichen Pagan Metal steht, der sich abseits der gängigen Saufgelage-Pfade bewegt, sollte sich Noor zulegen.

Ray

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de