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Time Machine - Reviviscence: Liber Secundus

Time Machine - Reviviscence: Liber Secundus
Stil: Progressive Metal
VÖ: 26. Juli 2004
Zeit: 52:16
Label: Massacre Records
Homepage: www.intromental.com/timemachine

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Seit ihrer Gründung im Jahr 1992 wird die italienische Progressive-Metal Band Time Machine als originellste und interessanteste Gruppe ihres Genres gefeiert... in Italien, wohlgemerkt. Zumindest kann man sagen, dass ihnen seit der Veröffentlichung ihres 1995er Albums Act II: Galileio und der vier Jahre später erscheinenden CD Eternity Ends Kultstatus anhaftet.
Nun ja, auf ihrem neuen Album Reviviscence: Liber Secundus starten Time Machine mit "Obscurity Within" erst einmal etwas konfus durch und auch bei den folgenden Songs "Rotten Souls" und "Reviviscence" spürt man keine Harmonie, die Tempowechsel kommen etwas unmotiviert und der Gesang wirkt zeitweise wie nicht auf die Musik abgestimmt. Andererseits sorgen Stücke wie das akustische "Alhambra" für Überraschung. Ich muss an dieser Stelle mal den Pressetext zitieren: "... Reviviscence bringt die native, kindliche Freude zurück, die man erlebt, wenn man sich erstmals verliebt, in der Schule eine super Note erreicht oder erstmals Eis probiert hat..." Ähem. Eigentlich handelt das Songmaterial ja von Dingen wie das Böse um uns, das "uns jeden Tag mit Gier, Krieg und Korruption füllt, während die Jugend der Welt nach einem Weg sucht, um diese zu einer besseren Welt zu machen." Tut sie das? Schön, wenn der Ansporn dazu gerade aus Italien kommt... vielleicht sollte man das Album mal dem Präsidenten schicken?

Naja, dieses Thema ist ein weites Feld. Bleiben wir lieber beim Wesentlichen: Reviviscence ist getragen von melodisch-symphonischer Düsternis ("Tears Of Jerusalem"), tragische Gothic-Anklänge und Hoffnungsstürme inklusive. Somit muss man Time Machine ein Lob aussprechen, denn sie haben extrem viele Spielarten des Metal berücksichtigt. Für eine Progressive Metal Band alleine reicht diese Tatsache aber noch nicht aus; um durchweg hörbar zu sein, sollten Time Machine etwas weniger stilistisch experimentieren, dafür mehr auf Abstimmung und Eingängigkeit setzen.

Liz

3 von 6 Punkten

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