6 Headbänga online
Suche:
02.05.2026 Skillet
02.05.2026 My Sleeping Karma
02.05.2026 Hell Boulevard
02.05.2026 Kiefer Sutherland
04.05.2026 Svalbard
05.05.2026 Karnivool
Reviews (10525)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Vanmakt

Interview:
Emergency Gate

Live-Bericht:
Beyond The Void

Video:
Caliban
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von A Life Divided kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

A Life Divided - Virtualized

A Life Divided - Virtualized
Stil: Modern Metal
VÖ: 22. September 2003
Zeit: 66:06
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.a-life-divided.de

buy, mail, print

Wahnsinn! Genial! Ich bin überwältigt! A Life Divided aus dem oberbayerischen Bayrischzell zeigen uns, wie moderne Gitarrenmucke mit Samples und Atmosphäre zu klingen hat. Zwölf Eigenkompositionen plus einem Cover in ein kaltes mechanisches voluminös fettes Soundgerüst eingepasst lassen dich die 66:06 Minuten (wie diabolisch!) so schnell nicht mehr los. CD in den Player, Regler auf zehn und es geht auf eine Gefühlsachterbahn, die nicht nur einmal Gänsehaut erzeugt.
Das Riffing erinnert vom Sound her an Rammstein, die Samples und Keyboards verleihen Atmosphäre, jedoch wird hier nicht mit übertriebenem Pathos gerührt, sondern die Jungs geben sich vielschichtig und abwechslungsreich.
Das Dreier-Einstiegspaket mit "Critisize", "I Am God" und dem Ohrwurm "Virtualized" schraubt die Rübe schon mal nett vom Rumpf. Sänger und Studiobesitzer Jürgen Plangger rappt mal monoton, schreit Burton C. Bell-technisch in die Prärie, um dann wieder clean und gefühlvoll die musikalischen (Klein-)Epen zu intonieren. Man merkt, die Jungs spielen nicht erst seit gestern. Die Songs werden nicht auf hart getrimmt, es wird dem Song entsprechend Wert auf geeignete Instrumentierung, Vocals und Lyrics gelegt. Dynamik und Emotion werden hier GROSS geschrieben. Das Alphaville-Cover "Sounds Like A Melody" wird ebenso mit eigener Duftmarke versehen und gibt das Potenzial der Truppe sehr gut zu erkennen. Richtig einordnen lässt sich die Chose nicht, als Anhaltspunkt seien mal Paradise Lost zu Host-Zeiten mit einem Schuss Secret Discovery ("Only Night") und der Abgedrehtheit eines Devin Townsend ("No World Order") mit Gefühlsausbrüchen a la Angstfabrik genannt.
Danke Balingen. Danke Bang Your Head. In diesem Sinne. Wer keine Tomaten auf den Ohren und die Schnauze voll vom Einheitsbrei der klassischen Metallabels hat oder ganz einfach mal gute Musik hören will, checkt diese Jungs an.

Siebi

6 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: A Lower Deep - A Lower Deep
Vorheriges Review: A 18 - Dear Furious

© www.heavyhardes.de