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Amaseffer - Exodus - Slaves For Live

Amaseffer - Exodus - Slaves For Live
Stil: Testamental Symphonic Hardrock
VÖ: 06. Juni 2008
Zeit: 77:44
Label: Inside Out
Homepage: www.amaseffer.com

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Nachdem Hörbücher zur Zeit sehr in Mode sind erreicht uns hier die Vertonung des alten Testaments, genauer gesagt handelt Exodus - Slaves For Life vom Auszug der Israeliten aus Ägypten. Der Frage, ob dieses Album schlimm genug ist, um auch uns fliehen zu lassen ging ich natürlich in tapferem Selbstversuch nach.

Der Kern der Gruppe besteht jedenfalls aus Hanan Avramovich (Gitarre), Yuval Kramer (Gitarre) und Erez Yohanan (Drums, Percussions). Begleitet werden diese von einem Orchester. Als Sänger konnte die Band Mats Levi (Therion und Yngwie Malmsteen) für sich gewinnen.

Die Musik ist sehr orchestral und symphonisch aufgebaut, Hard Rock-lastig und streckenweise Power-Metallisch. Während ruhiger Parts kommen Sprecher zum Einsatz und verleihen der Platte Leinwandflair, ohne dass die Hörspielelemente ausufern und zum Klogehen, Bierholen oder die Einkommenssteuer machen verleiten. Meistens zumindest. Da ich derzeit kein Einkommen beziehe, hörte ich weiter.

Mit dem Titeltrack steht gleich ein Achtminüter am Anfang, der repräsentativ für das gesamte Album ist: Langsamer Aufbau, Orchester, hohes Männergeträller - Drama, Baby! Da ist auch der Pferdefuß des Albums. Die Songs sind sich sehr ähnlich, dauern alle verdammt lang und sind dünn wie Deutschlands nächstes Topmodell. Nur bei "Middian" wird's überraschend, denn nach Melechesh-ähnlichen Trommeleinlagen folgt ein Gastauftritt von Angela Gossow, der etwas Feuer unterm Arsch macht. Vom Feuer bleibt leider nur ein winziges Körnchen Glut zurück, die auf der wüstenartigen Durststrecke aber alsbald verglimmt.

Wer Hardrock mag und sich beim Hören der letzten Rhapsody- und Manowar-Alben amüsiert wird hieran seine helle Freude haben. Dem Album fehlt das Fleisch, denn für Metaller sind nur wenige "chunky bits" dabei. Theoretisch wäre die Band aber durchaus in der Lage, einen Kracher rauszuhauen. Wir sind auf Teil zwei und drei der Trilogie gespannt und laben uns derweil an anderen musikalischen Kakteen.

Fab

3 von 6 Punkten

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