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The Mystery - Soulcatcher

The Mystery - Soulcatcher
Stil: Heavy Metal
VÖ: 30. Mai 2008
Zeit: 56:21
Label: Limited Access Records
Homepage: www.the-mystery.de

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Bands mit Frontfrau gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, gerade wenn man in Richtung Gothic Rock/Metal schielt. Doch davon möchten The Mystery Abstand nehmen auch wenn das Cover wirklich etwas anderes vermuten lässt. Außerdem sind The Mystery schon zwölf Jahre im Einsatz und damals gab es eh noch nicht so viele Bands mit Dame am Mikro. Somit will die vierköpfige Truppe aus Nordrhein-Westfalen mit Soulcatcher, dem nun zweiten vollwertigen Album, den nächsten Schritt wagen, denn schließlich durften sie live schon u.a. neben Subway To Sally, Die Happy, Chinchilla und Jaded Heart rocken.

Und ganz ehrlich, das sollte ihnen auch gelingen, denn was nach dem Intro "Ascending Souls" fast eine Stunde lang aus den Lautsprecher ertönt ist so dermaßen klassischer und zeitloser Heavy Metal, wie ihn schon Doro Pesch seinerzeit mit Warlock präsentiert hat. "Take Me To The Light" ist zum Beispiel Stoff zum Bangen und Mitgrölen. Oder man höre das sehr eingängige und mit Speed Metal-Anleihen garnierte "Judas Betrayed", ja Freunde des Schwer Metalls das ist retro aber geil. Der Titeltrack groovt und stampft im Midtempo während "Turn To Stone" wieder etwas schneller erklingt und "My Heart Lies Bleeding" das Zeug zu einer Hymne hat. Weitere wirklich super Lieder hat man(n) und Frau mit "World Downfall", "Suicidal Thoughts" und "Angel" im Gepäck, sowie mit "Unready To Die" eine ganz starke und vor allen Dingen kitschfreie Halbballade. Frontfrau Korry Schadwell macht ihre Sache über die gesamte Spieldauer mehr als gut und kann mit ausdrucksstarker Powerröhre überzeugen, die ein ums andere Mal an eine Mischung aus Lita Ford und Doro Pesch erinnert. Auch ein großes Lob an Bandkopf und Gitarrist Alex "Thunder" Martin, der es versteht seine Riffs, Melodien und Soli so zu platzieren, dass das Gesamtergebnis schlüssig, kraftvoll und nicht zu verspielt klingt.

Die relativ abwechslungsreiche Scheibe wurde noch dazu schön altmodisch zusammen mit Majesty-Sänger Tarek Maghary produziert, da kann man die organische Wärme förmlich spüren. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass The Mystery keinen Wert darauf legen möglichst modern zu klingen obwohl die technischen Fingerfertigkeiten durchaus vorhanden wären. Understatement pur, aber das ist das Schöne dran. Soulcatcher klingt ehrlich und erdig. Klar gab es das alles schon einmal und es ist bestimmt auch noch Luft nach oben vorhanden, aber für vier Punkte (mit Tendenz zur vollen Hand) reicht es allemal. Sehr coole Scheibe für Traditionalisten.

Andi

4 von 6 Punkten

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