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Indigo Dying - Indigo Dying

Indigo Dying - Indigo Dying
Stil: Melodic Metal
VÖ: 07. Dezember 2007
Zeit: 52:25
Label: Frontiers Records
Homepage: www.frontiers.it

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Female-fronted Power Metal ist ja zur Zeit schwer in Mode, man denke nur an Nightwish, After Forever, Xandria und wie sie alle heißen mögen. Dies drückt sich auch durch einen gewissen kommerziellen Erfolg aus, den so ziemlich jede von den genannten Bands feiert. Kaum verwunderlich, dass einige kleinere Truppen auch ein Stück vom Kuchen haben wollen und so wird man derzeit von einer Welle an Frauengesang-Metal überschwemmt. Eine Bande aus dieser Bewegung nennt sich Indigo Dying und präsentiert mit dem selbst-betitelten Album ihr Debüt.

Große Überraschungen erwarten einen definitiv nicht! 08/15-Orchester-Gedudel mit simplen aber druckvollen Gitarrenriffs, zudem zu vordergründiger Gesang, sodass der Saitenhexer nur im Hintergrund sich austoben darf. Mir ist der Sound auch etwas zu poppig und zu mainstreamig ausgefallen, denn selbst MTV-Kids können mit dem Sound etwas anfangen. Doch es können auch Wunder geschehen und beim dritten Song "Breathe In Water" steuert niemand Geringeres als Michael Kiske (ex-Helloween-Röhre) seinen Gastauftritt bei, doch dafür muss der Härtegrad richtig leiden und wird beinahe auf null runtergeschraubt.
Aber nicht nur hier, sondern auch bei vielen anderen Liedern ist eine eher balladeske Stimmung erzeugt worden und dies ödet dann doch etwas an; MTV wird's freuen und tausende Evanescence-Fans auch! Der absolute musikalische Tiefpunkt ist die Schmalz-Ballade "Taken", die einfach nur noch abgedroschen kitschig daherkommt und mir die "Next"-Taste abnötigt.

Insgesamt ein eher enttäuschender Einstand, weil man einfach merkt, dass das Material nicht für Headbanger oder Poser geschrieben wurde, sondern für Leute die sich täglich Dutzende Video-Clips vor der Mattscheibe reinziehen. Da hilft auch der Gastauftritt von Michael Kiske nicht! Während dem Verfassen ist mir eine weitere Referenz-Band eingefallen und die passen ganz gut zu dem Sound von Indigo Dying; nämlich The Cranberries!

Basti

3 von 6 Punkten

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