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Commander - The Enemies We Create

Commander - The Enemies We Create
Stil: Death Metal
VÖ: 28. März 2008
Zeit: 40:12
Label: Bad Land Records
Homepage: www.commander-crew.de

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Fast zwei Jahre sind seit dem Debut World's Destructive Domination ins Land gestrichen, doch nun sind sie wieder da, die Münchner Hopefuls in Sachen Death Metal.
Commander machen mit ihrem zweiten Album genau da weiter, wo sie mit dem Debut aufgehört haben: kompromissloser Death Metal, der auf das Wesentliche reduziert wurde. Keine unnötigen Schnörkel, keine Griffbrettakrobatik, einfach nur mitten in die Fresse rein. Dabei kommt die Abwechslung nicht zu kurz, werden die Songs doch durch einige Breaks und Tempowechsel abwechslungsreich gestaltet.
Gleich der Opener "Trust In Man" geht gleich in die Vollen, flotter Death Metal, der durch die heimischen Membrane galoppiert, lediglich durch kurze Midtempopassagen unterbrochen. Dabei bleibt der Song jederzeit flüssig und bildet damit den perfekten Einstieg. "Vengeful Angel" besticht ebenfalls durch seinen Wechsel zwischen flottem Uptempo und stampfendem Midtempo. Der Titelsong wird eingeläutet durch orientalisch anmutende Klänge und Akustikgitarren (deren Thema sich im Refrain wiederholt), ehe sich das Riffgewitter über einen ergießt. Auch dieser Song ist im Midtempo gehalten und überrascht beim Refrain mit cleanen Vocals, die einen gelungenen Kontrast zu den tiefen Growls von Nick Kolar (Guitar/ Vocals) bilden. Doch genug mit Midtempo, bei "My Worst Enemy" wird gleich wieder richtig Gas gegeben, bevor bei "New Age Of Treason" (der langsamste Song des Albums) wieder mit angezogener Handbremse gefahren wird. Eingeläutet durch den Bass entwickelt sich der Song durch den unaufhaltsamen Groove zu einer wahren Abrissbirne. Das teils im Thrash Metal angesiedelte Stakkato-Riffing verleiht dem Song zusätzlichen Druck. Commander haben anscheinend eine Vorliebe, Songs in Part I und Part II aufzuteilen, und auch auf The Enemies We Create gibt es mit "New Age Of Treason II" eine Fortsetzung. Wo der erste Part noch langsam und bedrohlich war, wird beim zweiten Teil etwas mehr Tempo hinzugefügt. Trotzdem kann mich dieser Song nicht gänzlich überzeugen, wirkt er etwas zerfahren auf mich. Durch die verschiedenen Breaks ist zwar auch hier für Abwechslung gesorgt, jedoch wirkt er nicht ganz wie aus einem Guss. Da lobe ich mir schon eher das flotte "Ira". Dieser Song nimmt schnell an Fahrt auf, wird beim Refrain wieder heruntergeschraubt, um dann wieder von der Leine gelassen zu werden. Der wohl eingängigste Song des Albums befindet sich am Ende und hört auf den Namen "Valley Of Fallen Stars". Dieser Song kann sofort mit der Melodieführung und dem Groove punkten, die sich beide in den Gehörgängen festsetzen und von dort nicht so schnell verschwinden wollen.
The Enemies We Create ist eine mehr als gelungene Fortsetzung des Debuts und muss uneingeschränkt empfohlen werden.
Als kleinen visuellen Bonus gibt's noch einen Livemitschnitt vom Dong Open Air 2006 zu sehen. Ausgewählt wurden hier die Songs "Modern Slavery" und "M.D.D."

Ray

5 von 6 Punkten

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