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Andre Matos - Time To Be Free

Andre Matos - Time To Be Free
Stil: Melodic Metal
VÖ: 22. Februar 2008
Zeit: 64:20
Label: SPV
Homepage: www.andrematos.net

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Andre Matos begegnete mir das erste Mal als Gastmusiker bei Avantasia und konnte mich stimmlich absolut überzeugen. Später wusste er wieder als Sänger von Angra und Shaman zu gefallen. Aber irgendwie haben alle bisherigen Bands von ihm nicht auf Dauer funktioniert, so macht er wohl nun sein eigenes Ding, ohne, soviel darf ich schon verraten, die bisherigen Wurzeln zu verleugnen.

Als musikalische Begleitung unterstützen ihn dabei seine früheren Angra- und Shaman-Gefährten Luis Mariutti (Bass), Hugo Mariutti (Gitarre), Fabio Ribeiro (Keyboard) und als neue Kräfte Andre Hernandez (Gitarre) und Eloy Casagrande (Schlagzeug). Zum neuen Schlagzeuger sollte man bemerken, dass dieser durch den Sieg bei einem Jugend-Talentwettbewerb auf sich aufmerksam machen konnte, weswegen er jetzt mit seinen zarten 16 Jahren bereits zu den Großen gezählt werden darf.

Jetzt aber Schluss mit Rahmeninformationen und ran ans Werk. Eröffnet wird das Album mit einem Menuett im klassischen Gewand, das überleitet zum eigentlichen Opener "Letting Go", mit dem Andre gleich einmal zeigt, was den werten Hörer in der nächsten Stunde so alles erwartet. Eingängige Riffs, wunderbare Hooklines, eine Ohrwurmmelodie und das Ganze getragen von Power und einem satten Sound. Mit "Remember Why" erweist sich der vierte Track als ruhige Halbballade, die durch Kühle und Ausdruck in einer irisch-keltischen Form überzeugt. Aber bereits der nächste Hit "How Long" lässt Melodic-Herzen schneller und höher schlagen. So geht es weiter. Das ganze Album bleibt durchgehend auf hohem Nievau und nicht zuletzt der Titelsong "Time To Be Free" erweist sich als facettenreich in seiner Gestaltung und lässt keine Wünsche unerfüllt. Die beiden letzten Stücke "A New Moonlight" und "Endeavour" scheinen für mich leicht abgesetzt zu sein wie Zugaben bei einem Konzert, passen aber dennoch ganz klar in das Konzept. "A New Moonlight" überzeugt durch eine intensive Sprache, während bei "Endeavour" noch mal die Register gezogen werden.

Hier haben wir eine Scheibe, die trotz Überfüllung auf dem Markt ihre Chancen hat, da sie positiv aus dem ganzen Gequirle heraussticht. Auch wenn sich mit Andre Matos natürlich eine exzellente Stimme und ein hervorragender Songwriter für das Album verantwortlich fühlt (die Produktion übernahmen übrigens Roy Z und Sascha Paeth), so muss man auch den Musikern Anerkennung zollen, da sie die Songs auch entsprechend herüberbringen. Eine Kaufempfehlung ist hier daher eigentlich unnötig. Wer Melodic mag, weiß, was er zu tun hat.

Anspieltipps: Letting Go, How Long, Time To Be Free

Sophos

6 von 6 Punkten

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