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Leverage - Blind Fire

Leverage - Blind Fire
Stil: Melodic Metal
VÖ: 25. Januar 2008
Zeit: 52:59
Label: Frontiers Records
Homepage: www.leverageband.com

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Die Finnen Leverage sorgten 2006 für eine Überraschung, als sie quasi aus dem Nichts ihr Debüt Tides veröffentlichten. Nunmehr haben sie im Schnelldurchgang bis Juni 2007 neue Songs geschrieben, die das jetzt in Freiheit entlassene zweite Album bilden. Diese schnell entstandenen Lieder sind zu einem großen Teil sogar richtig gut. Blind Fire gliedert sich in zwei Teile: Die erste Teil umfasst die ersten vier Stücke sowie Track sechs, "Mister Universe". Diese fünf sind sehr, sehr feine Melodic-Metal-Perlen, die vom Härtegrad her zwar eher an Weichspüler erinnern, jedoch mit feinen Melodien ausgestattet sind. Sie hängen sich sofort im Ohr fest. Das sind potenzielle Klassiker, da wirken instrumentales Können, gekonntes Songwriting und die angenehme Stimme von Brother Firetribe-Sänger Pekka Heino zusammen, um unvergessliche Hymnen zu erschaffen, mit Refrains, die sofort ins Ohr gehen und da auch bleiben. So muss das sein, wenn man im großen Teich der Melodic Metal-Fische einen eigenen Akzent setzen will. Am Besten gefällt mir "Sentenced". Es hat den schönsten, mitreißendsten Refrain und wird von Heino meisterhaft gesungen.
Der zweite Teil des Albums beginnt mit der durchschnittlichen Ballade "Don't Touch The Sun" und ich kann eigentlich gar nicht so genau sagen, warum mich dieses Stück und seine drei Nachfolger sowie "Hellhorn", das an die Fünf gesetzt wurde, nicht mehr berühren können. Es ist ja nicht so dass sich an der Zusammensetzung der Band was geändert hätte, auch Heino singt wie vorhin. Trotzdem fallen diese fünf Tracks den anderen gegenüber massiv ab. Sie kommen mir langweiliger, eintöniger, nicht mehr so mitreißend, sondern eher im Hintergrund dahinplätschernd vor. An der Produktion kann's nicht liegen, die ist über die gesamte Scheibe hinweg glasklar, rund geschliffen und somit voll modernen Erwartungen entsprechend.

Ein zweischneidiges Schwert. Zum größeren Teil kann ich dieses Album vorbehaltlos allen Fans von Rainbow und Masterplan empfehlen. Mein persönliches Verhältnis von fünf guten zu fünf weniger guten Liedern würde einen Kauf wahrscheinlich verhindern. Aber das muss ja nicht für euch gelten.

Kara

4 von 6 Punkten

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