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Vendetta - Hate

Vendetta - Hate
Stil: Thrash Metal
VÖ: 17. August 2007
Zeit: 29:18
Label: Metal Axe Records
Homepage: www.vendetta-band.de

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Auweh zwick, was liebe ich diese Jungs! Nach den beiden neu aufgelegten Bandklassikern mit Go And Live... Stay And Die und dessen Nachfolger Brain Damage gibt es endlich ein neues Lebenszeichen, das die aktuellen Vendetta von einer thrashigeren modernen Seite zeigt. Gut oder schlecht?!? Hmm, irgendwie etwas von beidem.

Mit Ausnahme von Basser Heiner sind alles neue Musiker am Start, die in dieser Konstellation bereits einige Jährchen im metallischen Underground unterwegs sind. Als musikalischer Kopf ist mit Daxx einer der Originalgitarreros am Gelingen des Hassbatzens im Hintergrund tätig und verleiht den Songs einen leichten neo-thrashigen Anstrich. Der hammerharte Sound und die starken rauen Thrashvocals von Mario Vogel hauen stakkatoartig ins Gemächt. Die Breitwandgitarren schneiden sich den Weg durch den Schmalz bis zum Kleinhirn frei. "Guerilla" erinnert noch am ehesten an alte Tage des verspielten breakfreudigen Speed Metals. Soli sind eher Ausnahme denn die Regel und die Songlänge bewegt sich meist unter der Dreiminutengrenze. Ist aber irgendwie logisch, denn zum Einen sind knappe 20 Jahre ins Land gezogen und zum Anderen zocken eben mal andere Musiker in der Band. So darf man Neuerungen im Sound durchaus zugestehen, muss sie jedoch nicht gut finden. Blendet man die Vergangenheit aus und spricht von einem Neuanfang, so kann ich das guten Gewissens unterschreiben und zu Hate gratulieren. Die Klasse von früher wird aber nicht erreicht, was eine kleine Träne im Knopfloch nach sich zieht.

Wer auf direkt die Fresse polierenden Thrash mit Hüpfpartanleihen steht, darf zugreifen. Es werden acht wertige Neo-Thrash-Perlen geboten, die zuweilen auch an Englands Dearly Beheaded oder die finnischen Am I Blood (beide R.I.P.) erinnern. Ein ärgerlicher Negativpunkt ist für viele sicher die extrem kurze Spielzeit, wobei sich aber kein Füllmaterial auf die Scheibe geschlichen hat und man sich das Teil genüsslich am Stück reinpfeifen kann. Als Anspieltipp zum Reinhören gönnt euch Track fünf "Prepare Yourself For Hostillity", der für mich den Höhepunkt des Albums bildet.

Siebi

4 von 6 Punkten

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