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High On Fire - Death Is This Communion

High On Fire - Death Is This Communion
Stil: Thrash'n'roll
VÖ: 21. September 2007
Zeit: 56:42
Label: Relapse Records
Homepage: www.highonfire.net

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Meine Güte, hab ich einen Durst!
Nein, das kommt nicht daher, dass ich Unterbier habe, der Grund ist vielmehr die hier vorgestellte CD. So was von trocken hab ich noch nicht erlebt...
Aber mal von Anfang an: Bei High On Fire handelt es sich um ein Trio aus Oakland, das aus Sänger/Gitarrist Matt Pike, Bassist Jeff Matz und Drummer Des Kensel besteht. Sie spielen eine Art Thrash'n'Roll mit starken Stoner-Einflüssen. Das ist ja immerhin mal was Ungewöhnliches, das könnte recht unterhaltsam werden. Tut es aber an keiner Stelle...
Das ganze Album schleppt sich auf einem einzigen Energieniveau dahin, wobei das Wort Energie hier eigentlich schon fehl am Platze ist. Ständig das gleiche Geleier, keine Variationen in der Geschwindigkeit, im Gesang oder sonst wo. Selbst die durchaus vorhandenen Gitarrensoli sind extrem stumpf und können den Songs ebenfalls keine Struktur verpassen. Die Rhythmusgitarren schrubbeln völlig undifferenziert vor sich hin, wirkliche Riffs sind Mangelware. Matt Pikes Stimme erinnert vage an Lemmys Organ, weist aber keinerlei Leben oder gar Dynamik auf, was den Songs noch mal einen "Gleichmacher" vermacht. Einzig das Schlagzeugspiel von Des Kensel weiß durchaus zu überzeugen, aber wirklich retten kann er die Stücke des Albums damit auch nicht.
Die Produktion klingt dumpf und unterentwickelt. Ich weiß nicht, ob das Absicht war, um eine bestimmte Stimmung zu erzeugen, aber das Ergebnis überzeugt mich an keiner Stelle.
Was könnte denn zur Rettung der Scheibe vor einem Totalverriss beitragen? Nun, die Spielzeit ist mit knapp einer Stunde sehr opulent ausgefallen, auch wenn ich das Ende der Tortur sehnlichst herbeigewünscht habe. Und das Instrumental "Headhunter" gehört zu den besseren Tracks der Scheibe, da merkt man erst, wie die Stimme des Frontmannes die Songs runterzieht. Und das Schlagzeugspiel ist durchaus hörenswert. Insgesamt reicht mir das aber nicht für einen Bonuspunkt, sorry, das war nix.
Irgendwie fühlt man sich nach dem "Genuss" dieser CD wie nach einem tagelangen Marsch durch die Wüste, völlig ausgedörrt und mit einem dicken Knödel im Hals. Wahrscheinlich klingt die Stimme des Sängers deswegen so, mir aber egal.
Ich schenk mir jetzt erst mal ein Bier ein und lege etwas Anderes auf...

Hannes

1 von 6 Punkten

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