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Eclectika - The Last Blue Bird

Eclectika - The Last Blue Bird
Stil: Black Thrash Ambient
VÖ: 04. Juli 2007
Zeit: 47:54
Label: Asylum Ruins
Homepage: www.eclectika.fr

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Eclectika sind eine französiche Band aus Dijon, die sich 2001 gegründet hatten, um einfach so zum Spaß Musik zu spielen. Aus Spaß wurde 2005 erst ein Demo (Funeral Victorious March) und jetzt das erste Album The Last Blue Bird.
Der Name der Band ergibt sich aus den vielen verschiedenen Einflüssen, die in der Musik verarbeitet werden. Angeblich sollen Bands wie The Gathering bis Emperor ihre Spuren bei Eclectika hinterlassen haben.
Herausgekommen dabei ist lediglich ein wirres Mischmasch. Der Hörer wird von weiblichem Gesang und fiesen Growls und Gekreische traktiert. Viele Breaks sorgen dafür, dass das Ganze sich anhört wie eine Aneinanderreihung von einzelnen Teilen anstatt wie eine Abfolge von in sich geschlossenen Liedern. Der Stil reicht von Black Metal bis zu langweiligem, von Akustikgitarre und Keyboard dominiertem instrumentalen Warteschleifengedudel wie in Stück drei, "Les Arcanes Du Bien Etre". Die verschiedenen Arten wechseln sich hübsch ab. Wie gesagt, sind die Ambiente-Teile, wie Eclectika das Gedudel nennt, schlicht langweilig. Den Höhepunkt der Langeweile findet man im letzten Stück "Behind Antares", das knapp zehn Minuten lang Hintergrundmusik zur Space Night im Bayerischen Fernsehen liefert.
Zum Black Metal: Auch wenn ich normalerweise nichts mit diesem Stil anfangen kann, wage ich doch zu behaupten, dass es nicht besonders gut gemacht ist. Nichts kommt rüber von "klirrend", "kalt", "mitreißend" oder sonst irgendwas, wie Ray das in seinen Reviews immer beschreibt. Thrash-Anteile (Eclectika bezeichnen sich selbst als Black Thrash Ambiente-Band) kann ich überhaupt keine entdecken.
Die vielen bereits erwähnten Breaks machen das Ganze stückhaft und die Effekte (tiefe Männerstimmen bei "Freezing Feelings" oder Schmerzensschreie bei "Equarrissage") gestalten die Songs nicht stimmungsvoll, sondern lächerlich. Die weiblichen Gesangsteile werden zwar recht spärlich eingesetzt, klingen aber trotzdem fast immer fehl am Platz. Der weiblich dominierte Song "Shibuya" ist geradezu ein Fremdkörper auf der gesamten CD. An die Klasse von The Gathering kommt er beileibe nicht ran. Die Stimme wäre - wenn auch nicht so gut wie die von Anneke - ja noch in Ordnung, aber das Songwriting ist dermaßen einfallslos...

Der Sound der CD ist ebenfalls nicht besonders prickelnd. Er klingt dumpf und undifferenziert. Vor allem die Keyboards kleistern das Ganze zu. Die Gitarren und das Schlagzeug hängen im Hintergrund fest und vor allem das Schlagzeug klingt unglaublich matschig. Der Gesang ist nicht viel besser.
Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass das jemand braucht.

Kara

1 von 6 Punkten

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