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Vendetta - Brain Damage

Vendetta - Brain Damage
Stil: Thrash Metal
VÖ: 20. Juli 2007
Zeit: 41:54
Label: Metal Axe Records
Homepage: www.vendetta-band.de

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Ja geil! Ist es schon Weihnachten? Ist es wirklich wahr geworden, dass sich ein Label gefunden hat, die obergeilen beiden bisherigen Alben der fränkischen Speedster erneut auf den Markt zu bringen. Danke, liebes Label Metal Axe. Hat mich das Album Nummero zwo schon damals zu Grundausbildungszeiten beim Bund über die ein oder andere schlaflose Nacht hinweg gerettet, so muss ich sagen, die Platte hat nichts, aber auch rein gar nichts von ihrem Reiz und ihrer Wirkung auf meine Ohren und musikalische Seele verloren.

Der anspruchsvolle, Detail verliebte Speed Metal hat natürlich was von "alten" Metallica, gerade im Stakkatoriffing mit den melodischen Lickläufen darüber zeigt sich ein ähnliches Musikverständnis. Da es mit Ende der 80er Jahre absolut zeitgemäß war, schnell und verfrickelt zu musizieren, fanden auch Vendetta den Einzug in heimische Anlagen der Speed-Maniacs. Und dies absolut berechtigt. Und sie schafften es, den gewaltigen Vorgänger hinsichtlich Musikalität und Produktion zu toppen.
Der geniale Opener "War", bei dem ich mich auch heute noch ertappe, dass es bei diesem Break nach ca. vier Minuten nicht in einen neuen Song geht (Hä? - Kara) oder das "ruhigere" "Precious Existence" oder der spaßig funkige "Love Song", Sacred Reich waren nicht weit und winken aus der Ferne zu, oder das Instrumental "Fade To Insanity" oder... Langeweile klingt definitv anders!

Leider haben es die Jungs nicht mehr zu weiterem Ruhm geschafft, doch der Underground schnalzt noch heute mit der Zunge ob des Schaffens der Schweinfurter Metalinstitution. Als Bonus hat sich hier eine Liveversion von "War" eingeschlichen, bei der aber das Publikum so weit in den Hintergrund gemischt ist, dass man von einer weiteren Studio-/Proberaumaufnahme ausgehen könnte. Naja, nicht wirklich essentiell, wer die Scheibe (zusammen mit der Go And Live... Stay And Die) aber noch nicht besitzt, der muss zugreifen und hat keine Ausrede mehr.
Die soundtechnische Nachbehandlung hat alles originalgetreu belassen, was sehr gut ist, da die Originalproduktion von Harris Johns keine Wünsche offen ließ und lässt. Das Booklet bietet alle Texte auf und glänzt dazu mit kleinen Zeitungsausschnitten (z.B. Metal Hammer/Crash), Eintrittskarten und Bandfotos. Insgesamt ein astreines Package.

Holt euch die beiden wieder aufgelegten und für nicht mehr als zehn Flocken pro Silberling kredenzten Scheiben. Da bekommt ihr eine Lehrstunde in Sachen breaklastigen Speed Metals deutscher Prägung, der so von keiner zweiten Band nur annähernd dargeboten wurde. Neben Living Death, Assassin, Paradox, Warrant, Necronomicon, Vectom und den genialen Iron Angel ein weiterer wichtiger Bestandteil der hiesigen Extrem-Metalszene abseits des großen Thrash- und Speedtriumvirats aus Destruction, Sodom und Kreator.

Siebi

6 von 6 Punkten

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