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Vendetta - Go And Live... Stay And Die (Remastered)

Vendetta - Go And Live... Stay And Die (Remastered)
Stil: Thrash Metal
VÖ: 20. Juli 2007
Zeit: 45:48
Label: Metal Axe Records
Homepage: www.vendetta-band.de

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Da ist er nun, der Rerelease eines der meist umjubelten Debüts seiner Zeit und ein Brandzeichen in der Historie teutonischen Speed Metals. Schnelle Gitarren und wütende Texte, gepaart mit Breaks, Breaks und noch mehr Breaks, was man in dieser Form von einer jungen Band bis dato (1987) mit Ausnahme der fast zeitgleich aufstrebenden Paradox nicht zu hören bekam. Okay, lassen wir Mekong Delta und deren Debüt mal außen vor, denn diese hatten einen ganz anderen musikalischen Ansatz, nämlich Klassik mit extremem Metal zu verbinden. Vendetta waren da doch mehr Metal im traditionellen Sinne, allein die ersten zwei Minuten im Titelstück reich(t)en bei unzähligen Bands zu einem ganzen Album. Einfach Hammer und zum Teil ihrer Zeit weit voraus. In der Presse wurden die Jungs landauf landab gebührend abgefeiert, konnten aber in den Fanherzen gegen die gerade aus dem Hause Noise (Sabbat, Running Wild, Helloween, Kreator, Rage, Celtic Frost, Tankard, Warrant, ... *geil, was die alles im Stall hatten!*) übermächtige Konkurrenz zu keiner Zeit verkaufstechnisch anstinken und so war nach zwei Alben auch schon wieder Schicht im Schacht.

Umso größer die Freude, dass die Band seit einigen Jahren wieder aktiv im Business ist, wenn auch mit Bassist Heiner nur noch ein Mitglied von damals involviert ist. Und noch größer wird die Freude, dass Metal Axe die beiden Noise-Scheibletten wieder zugänglich macht und zu einem vernünftigen Preis nicht wirklich hörbar remastered (was gut so ist!) in die Läden stellt. Der Sound wurde nicht verfremdet und dem Original entsprechend belassen, nur mit mehr Lautstätke ausgestattet und die ein oder andere Scharte des Originals ausgemerzt.

Zur Musik. Das Debüt strotzt nur so vor Breaks, schnellen Parts, schneidenden Gitarrenriffs und massig Soli. Der Oberhammer der pfundigen Platte mündet in "System Of Death" (das vierte und letzte Stück der Seite A - damals), das sich schon 1987 in Dauerrotation auf meinem Plattenteller drehte. Eine akustische Gitarre beginnt zusammen mit einem feinen Solo, danach setzen Sirenen ein, es donnert und kracht, das Unheil nimmt seinen Lauf. Die speedigen Gitarrenparts braten stilvoll in die Gehörmuscheln. Bis heute einer meiner absoluten Bandfavoriten und immer im Repertoire für gelegentliches DeeJaying in der Schatzkiste. Dass der Spaß nicht zu kurz kam/kommt kann man im kurzen und ruppigen "Drugs And Corruption" nachhören. "On The Road" und "And The Brave Man Fails" sind weitere Musterbeispiele kurzweiliger Speed Metal-Unterhaltung.

Den Bonus in Form einer Liveversion von "Brain Damage" (Titelstück des zweiten Albums) braucht man nicht, er trübt aber auch in keiner Weise das rundum positve Gesamtbild der Neuauflage aus dem Hause Metal Axe. Texte und Bandpics sowie kleinere Ausschnite aus Metalzeitschriften und Tageszeitungen versüßen das Booklet. Deshalb ab in den nächsten Laden eures Vertrauens und BEIDE Rereleases abgegriffen.

Siebi

6 von 6 Punkten

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