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Insania (SWE) - Agony - Gift Of Life

Insania (SWE) - Agony - Gift Of Life
Stil: Power Metal
VÖ: 15. Juni 2007
Zeit: 66:15
Label: Black Lodge
Homepage: www.insania.se

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Der Heavy Metal-Bereich wäre sicherlich um Einiges ärmer wenn es Bands wie Helloween und Gamma Ray nicht gegeben hätte. Gut, das ist sicherlich Geschmackssache aber wegweisend waren beide allemal. Allerdings schwappte mit den Jahren eine Welle des schnellen und mit einprägsamen Melodien geprägten Heavy Metal (auch Happy Metal genannt) auf den Hartwurstsektor ein. Insania aus Stockholm (nicht zu verwechseln mit den deutschen Power Metallern) sind eine dieser Bands, die in die Fußstapfen der beiden deutschen Metal Institutionen treten (wollen), so viel kann schon mal gesagt werden.

Die Ursprünge liegen aber schon weit zurück, und zwar im Jahre 1992 als die Band von Henrik Juhano (Gitarre) und Mikko Korsbäck (Drums) gegründet wurde. Erst 1999 war es soweit und das Debütalbum World Of Ice wurde herausgebracht. Dazu schloss sich unter anderem Bassist Tomas Stolt an. Über die beiden Alben Sunrise In Riverland (2001) und Fantasy - A New Dimension (2003) sowie ein paar Besetzungswechsel hinweg folgt nun das vierte Album Agony - Gift Of Life. Doch nur weil vom ersten Album nur noch die Rhythmusfraktion übrig geblieben ist, heißt das noch lange nicht, dass auch ein Stilwechsel angesagt ist. Zumindest kein offensichtlicher. Denn was nach dem Intro "Agony" geboten wird ist eben genau dieser oben erwähnte Stil. Das flott vor sich hin galoppierende "Facing My Destiny" macht Platz für das etwas langsamere aber ebenfalls gute Laune verbreitende "Hope" (wobei der Text vom Verlust eines geliebten Menschen handelt). Und egal ob die Lieder danach "To Live Another Day", "Gift Of Life", "Fight For Life" , "Valley Of Sunlight", "Dreams" (läuft da nicht gerade was von den Avantasia-Alben? Komisch, mir war grad so danach...) oder "Alive" heißen, die Marschrichtung ist nach vorne, die Melodien liegen nicht zu schwer im Magen und sollten von daher nach zweimaligem Hören mitträllerbar sein, egal ob jetzt die Double-Bass dominiert oder im fröhlichen Midtempo musiziert wird. Die einzigen Ausnahmen bilden die epischen und bombastischen Halbballaden "One Day" und "Times Of Glory" (mit coolem Hammond-Orgel-Sound a la Deep Purple) und die rein akustische Ballade "Time Passes By". Auch wenn das Vorbild von Sänger Ola Halen eindeutig Michael Kiske ist, sollte er das Kopieren lieber sein lassen. Das geht ganz böse ins Ohr. So lange er sich in den mittleren und halbhohen Tonlagen bewegt klingt das wenigstens nach etwas aber drüber haben nur die Fledermäuse etwas davon (Siehe "Valley Of Sunlight"...) Also Ball flacher halten und etwas mehr Eigenständigkeit in die Stimme einbringen.

Die viel zitierte musikalische Innovation lässt natürlich schwer zu wünschen übrig, aber das war ja irgendwie schon von Anfang an klar. Insania (Stockholm) haben für die Zielgruppe (die man auf jeden Fall noch um Stratovarius und vielleicht noch Blind Guardian erweitern muss) ein durchaus hörenswertes Album abgeliefert, das im Großen und Ganzen Spaß macht und das ist ja auch Sinn und Zweck der Sache. Das Cover ist noch dazu auch sehr gut gelungen und nicht mehr so kitschig wie bei den letzten beiden Alben. Zusammen mit der Produktion, die sehr klar und dynamisch geworden ist macht das auf jeden Fall auch noch einen Pluspunkt. Gutes wenn auch nicht außergewöhnliches Album.

Andi

4 von 6 Punkten

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