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Iron Savior - Megatropolis

Iron Savior - Megatropolis
Stil: Power Metal
VÖ: 01. Juni 2007
Zeit: 45:34
Label: Dockyard1
Homepage: www.iron-savior.com

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Knapp drei Jahre haben sich Piet Sielck (guitar, lead vocals), Joachim "Piesel" Küstner (guitar, vocals), Yenz Leonhardt (bass/vocals) und Thomas Nack (drums) für ihr sechstes Album Megatropolis Zeit gelassen. Zeit, die sich auf alle Fälle gelohnt hat, denn auch wenn Megatropolis wieder ein typisches Iron Savior-Album geworden ist, klingt es eine Spur frischer und facettenreicher als noch Battering Ram. Irgendwie hat man das Gefühl, dass es die vier "alten" Herren noch mal so richtig wissen wollen - und so präsentiert man ein sehr abwechslungsreiches Album voller Highlights, auf dem der Sound natürlich mal wieder erste Sahne ist.
Begonnen wird gleich mit einem Speedknaller, wie man ihn von Iron Savior gewohnt ist - nur wie gesagt, alles eine Spur frischer, und so ballert "Running Riot" auch dementsprechend knackig aus den Boxen. Piets dreckige Lache zwischen Strophen und Refrain verdeutlicht für mich genau das, was ich oben schon gesagt hatte - sie wollen es noch mal wissen - hier werden keine Gefangenen gemacht, wer mit dem Tempo nicht zurecht kommt - "uns doch wurscht!" - coole Nummer!
Danach geht es dann mit dem fantastischen Ohrwurm "The Omega Men" beschwingt weiter, bevor man dann mit "Flesh" ein ziemlich untypischer Song auspackt - eine brutale Uptempo-Nummer, die auch auf Priests Jugulator hätte stehen können - klasse Nummer, die allerdings mehr als einen Durchlauf braucht, bis sie so richtig zündet. Aber bei den vielen Ohrwürmern ist das überhaupt kein Problem - im Gegenteil, eher willkommene Abwechslung.
Song Numero vier folgt auf dem Fuße - wer hätte das nach Song Nummer drei gedacht :) - und auch der Titeltrack kann voll und ganz überzeugen - ein Iron Savior-Ohrwurm erster Kajüte mit klasse Refrain aber kaum Luft zum Atmen, aber wer braucht die schon. Naja, irgendjemand schon, denn das nachfolgende "Cybernatic Queen" ist etwas langsamer, eher rockiger als der Großteil der anderen Songs - aber nichts desto trotz wieder ein Ohrwurm.
Bevor ich jetzt noch fünf mal das O-Wort benutze - alle Fans der Band und auch andere Melodic Metal-Kapellen - hört euch das Ding hier gefälligst an - das ist gut gepflegtes Metal Futter zum Bangen, Feiern und um die Wette Grinsen. Wer sich hier nicht bewegt, dem ist nicht zu helfen. Wenn Piet und Konsorten so weitermachen können wir auch die nächsten elf Jahre auf gute bis sehr gute Alben hoffen. Im Gegensatz zu Running Wild lässt Iron Savior qualitativ nämlich noch nicht nach. Hier wird einfach nur gerockt und man merkt dass die Band eine Menge Spaß hat - alleine schon der "Kopierschutz" auf dieser Promo zeigt das - nach dem Song "Cyber Hero" schlägt sich Piet hartnäckig mit seinem Aufnahmegerät herum - "Your voice could not be completed", "Hey, ich hab doch gerade Save gedrückt" - "Your voice could not be completed" -"Ahhhhhh, ich flipp aus" - haha - das nenn ich mal einfallsreich!
Bleibt nur noch zu sagen, dass es thematisch wie immer sehr Science-Finction-mäßig zugeht - und nachdem wir beim letzten Mal eine "Enterprise" auf dem Cover bewundern konnten, ist es dieses Mal ein Data-Verschnitt - also wenn die Jungs nicht alle Star Trek-Staffeln im Schrank haben, weiß ich es auch nicht. Aber egal, was zählt ist die Mucke und die ist wie schon gesagt mehr als nur gelungen - weiter so!

Thorsten

5 von 6 Punkten

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