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Hypocrisy - The Arrival

Hypocrisy - The Arrival
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 16. Februar 2004
Zeit: 40:28
Label: Nuclear Blast
Homepage: www.hypocrisy.tv

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Ich muss zugeben, nach dem ersten Hördurchlauf war ich enttäuscht vom neuen Output der Schweden und das, obwohl Hypocrisy meine absolute Lieblingsband sind. Ok, es waren zu diesem Zeitpunkt auch Gäste anwesend, weshalb ich mich nicht wirklich voll auf das Album einlassen konnte, aber andererseits habe ich mir nach dem Vorgängeralbum Catch 22, das meiner Meinung nach sträflich unterbewertet wurde, etwas anderes erwartet, als hier geboten wird.

Während "Catch 22" vor allem dadurch geprägt war, dass die Gesamtausrichtung sowohl der Songs als auch des Sounds eher punkig war (durch diese Weiterentwicklung musste die Band unverständlicherweise nicht gerade wenig Kritik einstecken), gehen Tägtgren und Co. hier wieder einen bzw. zwei Schritte zurück zum typischen Hypocrisy-The Abyss Studio-Breitwand-Sound, was einerseits natürlich nicht schlecht ist, da die Songs wieder um einiges fetter und brutaler aus den Boxen donnern als auf dem Vorgänger, aber andererseits habe ich damit wie gesagt irgendwie nicht gerechnet. Auch songschreiberisch gehen die Jungs zurück zu altbewährten Rezepten und liefern eine Mischung aus ihren Alben "Hypocrisy", "Abducted" und "The Final Chapter", sprich hier herrscht größtenteils wieder Bombast und Midtempo pur und nur vereinzelt wird das Gaspedal durchgetreten. Aber Hypocrisy wären nicht Hypocrisy, wenn es auch auf diesem Album nichts Neues gäbe: Michael Hedlund und Peter Tägtgren haben sich hier gegenseitig angestachelt und beinahe jeden Song mit Hammermelodien, -harmonien und -riffs ausgestattet, die sich (zugegebenermaßen bei mir erst nach dem dritten Durchlauf) unweigerlich in den Gehörgängen festsetzen und gar nicht mehr rauswollen. Vielleicht hat da Peters Nebenprojekt Pain ein klein wenig Einfluss auf die Kompositionen genommen, obwohl das von der Band in verschiedenen Interviews schon heftigst dementiert wurde.

Hypocrisy haben hier wieder auf's Neue bewiesen, dass sie geniale Songs mit viel Herz schreiben können und Fans der Band werden zweifelsohne (auch wenn's ein wenig länger dauern mag) hellauf begeistert sein von diesem neuen geilen Stück Schwedentod.

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

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