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The Haunted - Revolver

The Haunted - Revolver
Stil: Thrash Metal
VÖ: 18. Oktober 2004
Zeit: 46:00
Label: Metal Blade
Homepage: www.the-haunted.com

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Zugegebener Maßen war ich nach dem ersten Hördurchlauf ein wenig enttäuscht vom neuen Album der schwedischen Grammygewinner. Das typische Fade-In-Intro mit anschließendem Niederschlag durch die grobe Thrash Kelle, ein Up-Tempo Song mit agressivem Gesang aber mit verdammt brutalem Sound. Alles beim alten also?

Jein! Zwar sind The Haunted wieder typisch The Haunted und machen das, wofür man diese Band lieben gelernt hat, nämlich Thrash Metal at its best. Was dabei besonders auffällt ist der wie schon gesagt ultrabrutale Sound, der Revolver verpasst wurde. Wenn One Kill Wonder schon fett aus den Boxen schallmeite, dann tut das Revolver erst recht und sogar noch heftiger. So viel Volumen und Punch hatten die Schweden in der Vergangenheit noch auf keiner Platte. Dadurch werden Songs wie der aggressive Opener "No Compromise", die kurze und knackige Abrissbirne "Sabotage" oder das melodische "Sweet Relief" zu wahren Nackenbrechern, die die Rübe amtlich und ohne Kompromisse abschrauben.
Aber die Schweden wissen auch, wie man Songs abwechslungsreich gestaltet. Das zeigt sich nicht nur bei Groovemonstern wie ""99" oder "Abysmal", sondern auch in Nummern wie "Burnt To A Shell", "My Shadow" oder auch dem eben schon genannten "Abysmal", bei denen man eine ganz neue Seite von The Haunted entdecken kann. Nämlich düstere Stimmung und, man höre und staune, cleanen Gesang. Der Ausstieg von Marco Aro und der gleichzeitige Einstieg von Ursänger Peter Dolving haben anscheinend wie eine Frischzellenkultur gewirkt und die Jungs zu neuen Höchstleistungen getrieben. Peter zeigt sich auf Revolver unglaublich facettenreich. Leidender Sprechgesang, aggressives Shouten oder durchdringender cleaner Gesang, der Mann hat in den vergangenen Jahren definitiv dazugelernt und bereichtert nun The Haunted ungemein. Man beachte vor allem das abschließende "My Shadow", das verdammt düster ausgefallen ist und mit Peters genialem Gesang glänzt. Abwechslungsreich, mitreißend, eingängig, einfach geil!

Wer dachte, The Haunted wären mit One Kill Wonder an ihre Grenzen gestoßen, wird mit Revolver eines besseren belehrt. Revolver stellt nicht nur den bisherigen Karrierehöhepunkt der Band dar, sondern dürfte auch Referenzwerk für Veröffentlichungen der kommenden Monate sein!

Lord Obirah

6 von 6 Punkten

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