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JK Northrup - Wired In My Skin

JK Northrup - Wired In My Skin
Stil: Melodic Hard Rock
VÖ: 23. März 2007
Zeit: 40:08
Label: NL-Distribution
Homepage: www.jknorthrup.8k.com

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Diejenigen, die mit dem Schaffen eines Herren Paul Shortino (Ex-Rough Cutt, Ex-Quiet Riot)vertraut sind, das dritte Album von King Kobra bzw. das Letter To God-Album von XYZ kennen, sollte der Name JK Northrup kein Unbekannter sein. Auch als Solokünstler war der Gitarrist bis dato recht fleißig. Für sein aktuelles Album Wired In My Skin sammelte er ein paar bekannte Musiker aus dem melodischen Hard Rock-Bereich ein, so dass die Sache in welche Richtung das musikalische Material tendiert klar sein sollte. Als da wären nämlich die Sänger Kelly Keeling (Baton Rouge, MSG, Trans Siberian Orchestra), Ted Poley (Danger Danger), Johnny Edwards (u.a. Foreigner, Montrose), Terry Ilous (XYZ) sowie Newcomer David Zaragosa.

Nach dem nahezu schon heftigen Instrumentalintro "Black Moon" darf zunächst Johnny Edwards seine Gesangeskunst bei dem groovenden Titeltrack, der mit einer knackigen Gitarrenarbeit und einem eingängigen Refrain auskommt, unter Beweis stellen. Etwas schleppender wird's bei "Big Blue Sky", bei dem Kelly Keeling ran darf. Der Song an sich erinnert an eine Mischung aus Rainbow und dem Bar 7-Album The World Is A Freak. "The Road" ist eine tolle, kitschfreie Ballade bei der Terry Ilous beweist, dass er ein superber Sänger ist. Dass neben dem bis dato gebotenen klassischen Hard Rock auch Punk'n'Roll funktionieren kann zeigt "Perfect Imperfection" mit Ted Poley am Mikro. Nach dem Instrumental "Mark My Territory" tritt bei "Cemented Eyes" Newcomer David Zaragosa in den Mittelpunkt. Weltbewegend ist der Song mit seinen Queensryche-Anleihen zwar nicht, aber Mr. Zaragosa kann durch eine kraftvolle Stimme überzeugen. Bei der Halbballade "So Long" und bei dem ruppigen "Grind Me Down" darf noch mal Terry Ilous ran, während beim rein auf der Akustik-Gitarre gehaltenen Albumausklang "If I Were James Taylor (I Could Finish This Song)" Ted Poley beweist, dass er statt Paul Laine bei Danger Danger vielleicht doch die bessere Wahl gewesen wäre, aber das steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Ach ja, und mit "Metamorphosis" steht auch noch ein weiteres Instrumental auf dem Programm.

Wirklich ganz große Momente gibt es bei Wired In My Skin zwar nicht zu finden und das Album ist von daher auch kein Überflieger geworden, aber JK Northrup hat ein gutes Händchen bei der Auswahl seiner Sänger getroffen. Und dass er ein wirklich guter, wenn auch nicht grandioser Gitarrist ist, zeigt er auch oft auf. Aber alle diejenigen, die mit Danger Danger, Westworld, TNT was anfangen können und melodischem, gut produziertem Hard Rock nicht abgeneigt sind, kann das Album durchaus bedenkenlos ans Herz gelegt werden.

Andi

4 von 6 Punkten

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