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Vital Remains - Icons Of Evil

Vital Remains - Icons Of Evil
Stil: Death Metal
VÖ: 30. März 2007
Zeit: 67:31
Label: Century Media
Homepage: www.vitalremains.com

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Vital Remains melden sich nach einer doch recht langen Auszeit wieder zurück im musikalischen Geschehen. Vier Jahre ist es nun schon wieder her, dass die Band die Death Metal-Szene mit Dechristianize beglückte, nun steht also mit Icons Of Evil der Nachfolger in den Startlöchern, wieder mit dem Enfant terrible Glen Benton (Deicide) am Mikro.
Nach dem Intro "Where Is Your God Now?" geht es dann los in rund 68 Minuten Death Metal-Geknüppel der amerikanischen Sorte. Dabei stellt sich einem öfters die Frage, was das für ein Tier hinter der Schießbude sein muss, so rasant wie hier gearbeitet wird, die Double-Bass steht nur in wenigen Momenten still und auch sonst ackert sich Dave Suzuki (u.a. auch noch für Lead Guitars und Backing Vocals zuständig) einen ordentlichen Wolf. Dabei klingt das Ganze allerdings sehr wenig organisch und zu sehr steril, dass man fast in Versuchung kommen könnte, zu vermuten, dass die Drums aus der Konserve entstanden sind.
Songs der Marke "Icons Of Evil", "Scorned" oder "Reborn... The Upheaval Of Nihility" bollern ganz amtlich aus den Boxen, und der gute alte Glen Benton growlt sich die Seele aus dem Hals. Speziell "Reborn... The Upheaval Of Nihility" überrascht im Mittelteil mit der ruhigen Einlage einer Akustikgitarre, ehe es wieder mit Vollgas weiter geht. Durchzogen von diversen Breaks und Tempowechseln sind die dann doch nicht wirklich kurzen Songs anfänglich recht abwechslungsreich gehalten. Vor allem die Midtempoparts lockern die Songs auf, wie "Scorned" deutlich zeigt: eben noch auf der Überholspur, wird abrupt abgebremst, kurz pausiert und dann im groovenden Midtempo weitergemacht, welches dann wieder in High-Speed endet, bevor das Spiel wieder von vorne beginnt.
Und dass wir es hier mit Meistern an den Instrumenten zu tun haben, versteht sich von selbst. Trotzdem macht sich nach geraumer Zeit ein nicht unerheblicher Abnutzungsfaktor breit. Nach mehreren Durchläufen verliert das Ganze irgendwie an Reiz. Speziell ab der Hälfte der Spielzeit bieten Vital Remains dann nichts Neues mehr, vor allem die extremen Knüppelparts sind auf Dauer, wenn man die Spielzeiten der Songs betrachtet, recht eintönig. Das, gepaart mit dem klinischen Drumsound, macht Icons Of Evil gegen Ende recht langatmig. Knüppelfans können aber trotzdem das ein oder andere Ohr riskieren.

Ray

4 von 6 Punkten

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