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Lord Belial - Revelation: The 7th Seal

Lord Belial - Revelation: The 7th Seal
Stil: Black Death Metal
VÖ: 30. April 2007
Zeit: 42:46
Label: Regain Records
Homepage: www.lordbelial.com

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Fleißig, fleißig sag ich, denn der Veröffentlichungstermin des letzten Lord Belial-Albums Nocturnal Beast liegt nicht mal anderthalb Jahre zurück und schon sind die Schweden mit einem neuen Album am Start, das diesmal auf den Namen Revelation: The 7th Seal hört.

Rein äußerlich steht Revelation ganz in der Tradition von Nocturnal Beast, denn das Coverartwork wurde wieder von Chris Verwimp erstellt. Das was dann dahinter steckt unterwirft sich auch keinen großartigen Änderungen und führt die auf The Seal Of Belial eingeschlagene Richtung fort. Aufgenommen wurde wieder im Andy LaRocque'schen Los Angered-Studio, wodurch sich der Sound auf Revelation von den Vorgängeralben so gut wie gar nicht unterscheidet. Ob das nun gut ist oder schlecht, muss jeder selber entscheiden, ich persönlich hätte mir schon die ein oder andere Änderung im Sound gewünscht, denn so klingt Revelation mehr nach einer Zusammenfassung ausgekoppelter bzw. übrig gebliebener Songs aus den vorherigen Aufnahmesessions.
Dieses Gefühl geben mir auch die Songs an sich, denn die klingen ganz wie die handzahmen Überbleibsel der letzten Alben, zwar allesamt sehr düster, Mid-Tempo-lastig und mit vielen Harmonien und Melodien, insgesamt aber definitiv zahnloser als das Material der Vorgängeralben und mit richtigen Hits kann Revelation auch nicht aufwarten. Klingt ein klein wenig nach Schnellschuss und nicht ganz ausgereift. Vielleicht sollten sich Lord Belial das nächste Mal ein wenig mehr Zeit lassen beim Schreiben der Songs. Vielleicht käme auch mit einem neuen Produzenten etwas frischer Wind in die Band.

Wie auch immer, eins steht definitiv fest: Revelation: The 7th Seal ist das wohl am wenigsten spannende und mitreißende Album, das Lord Belial in den letzten Jahren veröffentlicht haben, was ich sehr schade finde, da mir Nocturnal Beast und The Seal Of Belial sehr gut gefallen haben. Auch wenn die Songs durchaus ihre Momente haben und Lord Belial trotz der Ansätze klaren Gesangs nach wie vor Black Metal sind, auf dem nächsten Album muss sich was bewegen, sonst manövrieren die Backelin-Brüder eine einst hervorragende Band ins musikalische Abseits.

Lord Obirah

4 von 6 Punkten

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