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God Dethroned - The Toxic Touch

God Dethroned - The Toxic Touch
Stil: Death Metal
VÖ: 20. Oktober 2006
Zeit: 39:19
Label: Metal Blade
Homepage: www.goddethroned.com
MySpace: www.myspace.com/villavampiria

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Inzwischen stellt The Toxic Touch bereits das achte Werk von God Dethroned dar.
Das wohl erstaunliche an God Dethroned ist schlichtweg deren Herkunft.
So sind die Ursprünge der Band in den Niederlanden zu finden, einem Land, das man musikalisch eher gänzlich anderen Tonalitäten und Klängen zuordnen würde. Musikalische Parallelen zu God Dethroned findet man daher auch nicht in deren Herkunftsregion, sondern viel eher im nordischen Skandinavien. Durch die verschiedenen Zusammenarbeiten mit Bands wie Immortal, Morbid Angel, Nile und Cannibal Corpse sind auch einige charakteristische Inspirationen entstanden, die man durchaus auch aus den verschiedenen God Dethroned Alben herauskristallisieren kann.

Mit dem neuen Werk The Toxic Touch kündigte der Gitarrist und Frontman Henri Sattler an: "Es ist ein Album mit neuen und breiteren Einflüssen, Techniken und Songwriting geworden, klingt aber dennoch genauso, wie God Dethroned anno 2006 klingen sollen."
Da stellt sich nur die Frage was man darunter zu verstehen hat...

Bereits mit den Vorgängeralben setzten God Dethroned einige Wegweiser in Sachen Death Metal, so auch Into The Lungs Of Hell. Mit diesem Album beschrieb God Dethroned eine neue Epoche ihrer Bandgeschichte. Jene Weiterentwicklung welche einst Into The Lungs Of Hell darstellte ist auch im Jahr 2006 zu erkennen. Die Songs sind insgesamt etwas midtempolastiger ausgewählt, überzeugen aber dennoch mit einer geballten Kraft und Härte.
Zwar startet des Album mit einem relativ experimentell wirkenden Intro "Faithless", das aber sehr bald in einen etwas schnelleren Song "Hating Life" übergeht.
Sehr schön gestalten sich die beiden Titel "2014" und "Falling Down", wobei besonders zweiter durch das schnelle Gitarrensolo sehr positiv auffällt. Dieses Solo passt wunderbar zu der Songstruktur und ergänzt dieses zu einem angenehmen Gefüge. Teilweise setzt sich hierbei das Schlagzeug etwas zu sehr in den Vordergrund, weshalb manche Instrumente etwas verdrängt werden.
Als sehr interessant empfinde ich das Instrumental "Away From Emptiness". Dieser Song stellt eine sehr beruhigende Auflockerung dar und fügt sich sehr harmonisch ein. Insofern stellt dieses Instrumental auch eine wohldurchdachte Ergänzung dar.
Gegen Ende des Albums versuchen die Niederländer eine sehr melancholische Stimmung aufzubauen, die jedoch immer wieder von kürzeren und technisch hochwertigen Gitarrenklängen unterbrochen wird. Auf diese Weise baut sich zugleich noch etwas Wärme auf, weshalb sowohl die Depressivität wie auch die klangliche Härte genommen werden.

Ob man sich dieses Album zulegen soll, muss jeder für sich selbst entscheiden. Letztendlich stellt The Toxic Touch durchaus eine Weiterentwicklung dar, doch gibt es dennoch noch Einzelheiten, die teilweise etwas störend bzw. unpassend wirken.
Auffällig ist, dass das gesamte Album in weitgehend derselben Rhythmik und Dynamik gestaltet ist. Ebenso sind auch die melodischen Parts in einigen Songs wieder erkennbar.
Trotzdem bleibt zu sagen, dass das der Musik keinen wirklichen Schaden gibt.
Das Album wirkt gut ausbalanciert und gut strukturiert. Ebenso könnten sich einzelne Songs durchaus auch zum Mitgrölen eignen. In allem also kein schlechtes Album, wenn auch kein Meilenstein.

Mark

5 von 6 Punkten

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