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Ascension - Ascension

Ascension - Ascension
Stil: Death Metal
VÖ: 2003
Zeit: 48:58
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.ascension-music.com
MySpace: www.myspace.com/ascensionmetal

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Dass es in der boomenden Weltmetropole Augsburg und sogar drum herum (!) auch Metal gibt, dürfte eventuell mal jemandem aufgefallen sein. Wie viele diese Band im speziellen kennen, ist mir völlig fremd. Um diese Bildungslücke mal schnell zu schließen: der Grundstein für Ascension wurde schon Ostern '93 mit Black Future gelegt. Acht Jahre, zwei Namen und massenhaft Bandmitglieder später (vom Original-Lineup ist nur noch Gitarrist Christoph übrig) kam dann das erste Demo Walking On The Psychopath, kurz danach der Split, kurz nach dem Split die Reunion und dann irgendwann auch diese CD hier.

Ziemlich turbulent also. Genauso kommt auch dieses Album daher. Hier wurde eben mal technischer Death mit jazzigen Einlagen und Akustikbeigaben püriert. Im Prinzip ja nichts Neues. Spielen können die Jungs allemal, das will ihnen ja auch keiner absprechen, was mir aber fehlt, sind ein paar straighte Moshpassagen. Wenn man hier zur falschen Zeit mal das Hirn ausschaltet (soll auch bei Brainiacs wie mir mitunter mal vorkommen) spannt man irgendwann nichts mehr. Außerdem dümpelt die Scheibe fast immer im selben Tempo umher. Etwas Abwechslung (je nach Auslegung auch Brutalität, aber um die geht es hier ja nicht) hätte dem Ganzen sicherlich noch etwas mehr Schliff gegeben.

Das klingt jetzt natürlich alles recht negativ, aber so ist es zum Glück ja nicht. Vor allem die erfrischend guten Akustikpassagen sorgen für einen Lichtblick. Ansonsten gibt's bei vielen Bands ja überwiegend irgendein gichtgetriebenes Rumgeeier. Und nicht zu vergessen: der zehn Minuten lange, düstere Übersong "Second Ascension". So viel Einfallsreichtum lob' ich mir. Hier werden in einem Song mehr gute Riffs verbacken als auf der kompletten neuen Nasty Savage Scheibe. Respekt. Der Sound ist für eine Eigenproduktion gut gelungen, vor allem die Gitarren klingen einem kristallklar entgegen. Im krassen Gegensatz dazu steht aber leider das Schlagzeug. Klingt irgendwie wie der Drumsynthie auf meinem alten Casio-Keyboard. Hoffnungslos überproduziert. Wer auf Cynic oder jüngere Pestilence steht, sollte sich mal die auf der Homepage bereitgestellten Samples zu Gemüte führen. Schaden wird's nicht.

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