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Behemoth - Demonica

Behemoth - Demonica
Stil: Death Metal
VÖ: 25. August 2006
Zeit: CD1 38:09 - CD2 58:04
Label: Regain Records
Homepage: www.behemoth.pl

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15 Jahre ist es nun schon her, seit Behemoth das Licht der Welt erblickten. Bis zu den ersten musikalischen Gehversuchen verging zwar noch etwas Zeit, doch es war etwas Großes ins Leben gerufen worden. Wer hätte gedacht, dass sich diese Band einmal zu einem international anerkannten und beachteten Death Metal Act empor spielen würde? Mit Sicherheit nicht die Jungs selbst.
Das letzte Studioalbum Demigod hat ja nun auch schon zwei Jahre auf dem Buckel und das nächste Album ist noch nicht in Sicht, auch wenn das Songwriting lt. Info Nergal (Guitars, Vocals) bereits begonnen hat. Und da 15 Jahre schon eine stattliche Zahl ist, hat man sich dazu entschlossen, alte Demoaufnahmen auszugraben und auf CD zu verewigen, damit auch Fans neueren Datums den alten Stücken lauschen können. Dazu hat man sich ganz tief in die Archive begeben und die Demo Tapes aus den Anfangstagen an das Tageslicht gebracht. "The Return Of The Northern Moon" (1992) und "From The Pagan Vastlands" (1993) heißen die beiden Prachtstücke, die von den Anfangstagen Behemoths zeugen. Damals waren die Jungs noch ganz tief im Black Metal der ganz alten Schule verwurzelt. Dementsprechend wüst und ungestüm klingt auch das Material. Einfach herrlich räudig. Gut, die Produktion ist zwar arg dumpf, dafür aber auch authentisch.
Ferner hat man noch "And The Forest Dream Eternally" (EP 1994) und "Grom" (1996) ausgebuddelt, die den Werdegang und die Entwicklung der Polen dokumentieren. Alle Stücke auf dieser Doppel-CD wurden neu gemastert, aber nicht neu eingespielt. Das hätte auch dem Charme der Aufnahmen geschadet. Und man hat sich nicht nur darauf beschränkt, die genannten Scheiben 1:1 auf CD zu packen. Vielmehr wurden auch Aufnahmen ausgegraben, die in veränderter Version damals auf die Demo-Tapes gekommen sind. Somit gibt es einige alternative Versionen der Songs zu belauschen. Leider ist dem Label ein kleiner Fehler unterlaufen, so wurden sieben Songs als bislang unveröffentlicht gekennzeichnet, die sich jedoch auf den damaligen Releases befanden. Laut telefonischer Info von Nergal handelt es sich auch hier um alternative Versionen.
Und weil man seine Nase schon mal tief in die Vergangenheit gesteckt hat, hat man auch gleich noch Bilder und Fotos aus den Anfangstagen mitgenommen und diese zu einem 44-seitigem Buch zusammengefasst, in dessen Einbände die beiden CDs eingefasst sind. Somit hat man nicht nur was für die Ohren, nein auch für das Auge ist was geboten.
Ich kann jedem, der diese Band auch nur annähernd für gut befindet, diese Veröffentlichung ans Herz legen. Die ist ihr Geld wert!

Ray

6 von 6 Punkten

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