10 Headbänga online
07.08.2020 Lustfinger
13.08.2020 Nekrovault
15.08.2020 Heathcliff
20.08.2020 Mulberry Sky
22.08.2020 Ausverkauft! Karg
03.09.2020 Sündenklang
Reviews (10157)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Metalium

Interview:
Vomitory

Live-Bericht:
Subway To Sally

Video:
Megadeth
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von The Orange Man Theory kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

The Orange Man Theory - Riding A Cannibal Horse From Here To...

The Orange Man Theory - Riding A Cannibal Horse From Here To...
Stil: Crossover
VÖ: 23. Dezember 2005
Zeit: 30:22
Label: Indelirium Records
Homepage: www.theorangemantheory.com

buy, mail, print

Sehr kurz ausgefallen ist diese Veröffentlichung aus dem Hause The Orange Man Theory. Die Italiener grasen hierbei auf ziemlich vielen Spielwiesen, wobei sich der Vierer grundsätzlich in Hardcore-Gefilden bewegt. Dabei ist die Produktion, für die sich immerhin Steve Austin von Today Is The Day verantwortlich zeigt, ausgesprochen transparent und druckvoll ausgefallen. Das Soundgebräu umfasst wie gesagt neben Hardcore weitere Elemente wie Noise, Emo, Punk oder auch, wie soll ich sagen, Filmmusik. Sänger Gianni, der sich auch für die Samples verantwortlich zeigt, schreit sich dazu die meiste Zeit die Seele aus dem Leib, als ob der Leibhaftige höchstpersönlich hinter ihm her wäre. Zusammen mit den massig verwendeten Noisepassagen ergibt das eine beklemmende, morbide, aber ebenso nervenzehrende Atmosphäre, die immer wieder durch Filmscores und heiterere Punkeinsprengsel aufgelockert wird. Bei den emotionaleren Passagen und immer dann, wenn Gianni versucht klar zu singen, geht die Chose aber meist in die Hose, weil Gianni den normalen Gesang nicht so richtig drauf hat. Aber mit etwas Übung sollte das auch in den Griff zu bekommen sein.
So morbide, anders und anstrengend Riding A Cannibal Horse From Here To... ausgefallen ist, so passend wird die Scheibe durch das Cover abgerundet, das diese Stimmung gut einfängt.

Wer mal abseits konventionellen Hardcores etwas anderes möchte und auch vor Herausforderungen nicht zurückschreckt, darf das Debüt von The Orange Man Theory durchaus mal antesten. Aber Vorsicht, einfach ist das hier sicherlich nicht. Allen anderen sei gesagt, dass man hier nicht unbedingt Geld zu investieren braucht.

Lord Obirah

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de